Tennis Club Rot-Weiss Cham

6. Spieltag: TG Neunkirchen 7:2

„An den Positionen vier bis sechs gaben Martin Krauss, Tomas Urban und Adrian Paul nur vier Spiele gegen die überforderten Gegner ab“. Dieses Statement von Vereinsvorsitzendem Markus Weichselmann sagt alles zur Überlegenheit der ersten Herrenmannschaft von Rot-Weiß Cham gegen die TG Neukirchen aus. Um  einiges härter waren dagegen die Spiele an eins bis drei.   Sebastian Drexler musste an  Position zwei gegen Philipp Wurzer hart kämpfen, um einen 6:4, 6:2 Sieg zu landen.
 

Überraschend schwer tat sich Miro Stengl gegen Felix Buchner. Bei Miro hat man den Eindruck, dass er immer nur das Notwendigste tut, um zu gewinnen. Nicht anders ist der Sieg im Matchtiebreak mit 10:4 zu erklären. Sascha Bilek musste wie im Vorjahr gegen den Jakub Rozlivek spielen. Rozlivek gewann im Vorjahr die offenen Chamer Stadtmeisterschaften. Erneut kam Sascha schwer ins Spiel und gab Satz eins ab. Im zweiten Satz drehte sich das Blatt,  Sascha agierte druckvoller und gewann glatt. Doch im Matchtiebreak, wo jeder Punkt entscheidend ist, hatte Sascha eine mentale Blockade. Bei einem ausgespielten dritten Satz hätte das Ende vermutlich anders ausgesehen.  So  aber siegte Rozlivek mit 10:5. Aber bereits nach den Einzeln führte Cham uneinholbar mit 5:1. Die Doppel  wurden nicht mehr gespielt und die Mannschaften einigten sich auf einen 7:2 Sieg für Rot-Weiß Cham.
 

Der ärgste Widersacher um die Meisterschaft, Rot-Blau Regensburg III,  gewann am Sonntag gegen  Neutraubling mit 8:1, so dass die bisher ungeschlagenen Chamer Tenniscracks zwei Punkte und ein um sechs Matchpunkte besseres Spielverhältnis  aufweisen, was praktisch die Meisterschaft bedeutet. Denn beim letzten  Punktspiel in Regensburg  können  sich die  Rot-Weiß Herren eine 2:7 Niederlage leisten, um Tabellenführer zu bleiben und den Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt zu machen.   „Wir dürfen Regensburg dennoch nicht unterschätzen, die haben ein schier unerschöpfliches Spielerpotential und sehr gute Aufstellungsmöglichkeiten“, warnt Mannschaftsführer Markus Weichselmann vor zu großem Optimismus.

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