Tennis Club Rot-Weiss Cham

5. Spieltag: TC GR Weiden 7:2

Mit einem 7:2 Auswärtssieg beim Mitfavoriten Grün-Rot Weiden haben die Tennisherren des TC Rot-Weiß Cham den Weg für die Bezirksligameisterschaft geebnet. Damit ist der Wiederaufstieg in die Landesliga in greifbare Nähe gerückt. Vereinsvorsitzender Markus Weichselmann kommentiert den Auswärtssieg so: „Weiden war gut, aber nicht optimal aufgestellt. Sie traten ohne ihre Nummer eins, John Dissanayake an, der ein Future Turnier in seiner Heimat Sri Lanka spielte. Auch Mariano Delfino, der jahrelang für Weiden in der zweiten Bundesliga agierte, war nicht im Aufgebot.“

Den Chamern konnte dies auf ihrem angestrebten Weg zum Titel nur recht sein. Zu den wichtigen Faktoren für die greifbar nahe gerückte Meisterschaft zählt auch, dass alle drei Doppel gewonnen wurden. Dazu Weichselmann: „Wir haben nun eine super Bilanz von 10:0 Punkten und 40:5 Spielen. In den beiden noch ausstehenden Begegnungen können wir uns sogar eine knappe Niederlage erlauben, was aber bei dem Ehrgeiz der Mannschaft nicht passieren wird.“

In den Einzeln waren die vier eingesetzten tschechischen Gastspieler in den Reihen von Rot-Weiß Cham die Garanten für den Sieg. Besonders hervorzuheben ist hier Miro Stengl, der an Position drei spielend gegen Benedikt Eder all sein Können aufbieten musste, um im Matchtiebraek zu gewinnen.

Doch an den vorderen Positionen „schwächelte“ der Tabellenführer etwas. Sascha Bilek und Sebastian Drexler unterlagen jeweils den tschechischen US College-Spielern Labik Ondrej und David Prokop. Diese Niederlagen waren nicht einkalkuliert, weil die Chamer Spitzenspieler im Vorjahr diese Einzel noch gewonnen hatten. Doch Bilek gab nach schwachem ersten Satz den zweiten im Tiebreak ab und Drexler kam nach gutem Start im zweiten Satz aus dem Tritt, und unterlag im entscheidenden Matchtiebreak knapp.

Gewohnt souverän spielte das tschechische Nachwuchstalent Martin Krauss für Rot-Weiß auf. Er ließ Markus Maier keine Chance. Ähnlich überlegen war Petr Tumpach an Position fünf gegen Mathias Götz. Und Tomas Urban spielte in seiner ruhigen Art an sechs mit dem um neun Leistungsklassen schlechter bewerteten Frederik Ammann nach Belieben.

In den Doppeln mussten sich nur Bilek/Drexler in beiden Sätzen „strecken“, um zu gewinnen. Stengl/Tumpach und Krauss/Urban brauchten den ersten Satz zum Warmwerden, um im zweiten klar zu dominieren.

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