Tennis Club Rot-Weiss Cham

3. Spieltag: RW Bayreuth 6:3

Gegen einen starken Gegner aus Bayreuth zeigten die Jungsenioren des TC Rot-Weiß Cham eine sehr gute Leistung, die wegen des Fehlens von Johannes Gschwendtner hoch einzustufen ist.  Der 6:3 Heimsieg bringt das Team um Kapitän Christian Rieger der Landesligaspitze ganz nah, und lässt das Herren 40 Team „ein wenig“ vom  insgeheim erhofften Saisonziel Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga träumen. Allerdings bringt der Spielplan bis dahin noch zwei „Stolpersteine“ für Rot-Weiß Cham: das Auswärtsspiel bei Lerchenbühl Bayreuth und das Saisonfinale beim Tabellenführer und  Favoriten TC Ingoldstadt-Mailing.

Gegen Ex-Profi Zbynek Novak hatte Christian Kierst im Spitzeneinzel, - wie zu erwarten war, - keine Chance. Er holte drei Spiele in zwei Sätzen, mehr ging nicht. Markus Weichselmann musst gegen Patrick Zimmermann vor allem im zweiten Satz all sein Können aufbieten, um zu gewinnen.

Kapitän Christian Rieger zeigte trotz leichter muskulärer Probleme gegen Michael Blobner ein starkes Spiel. Den ersten Satz holte er klar, im zweiten kam bei Rieger ein leichter Einbruch und  Blobner führte mit 0:3. Doch dann entdeckte Rieger wieder sein „Kämpferherz“ und holte Satz zwei noch mit 6:4.
 Zu Beginn war das Einzel zwischen Thomas Göttlinger und Guido Kenzlers ausgeglichen, und es stand 3:3. Doch ab diesem Zeitpunkt  wurde „Linger“ immer sicherer und brachte Kenzlers  mit seinen Topspinschlägen immer mehr in Bedrängnis, so dass dieser nur noch ein Spiel gewinnen konnte.    

Erneut groß auf spielte Sepp Wanninger an Position fünf. Mit seinem druckvollen Spiel  machte er Andrea Carminati im ersten Satz im Schnellverfahren den Garaus. Durchgang zwei war ausgeglichener, aber es reichte noch zum sicheren 6:4 für Wanninger.

Ludwig Martin war bei seinem zweiten Landesligaeinsatz zu Beginn nicht in Bestform. Schnell geriet er gegen Christian Teufel mit 0:5 in Rückstand. Doch der „Luwer“ fightete sich ins Match  zurück, holte auf 4:5 auf, konnte aber den Lohn seiner Anstrengungen nicht ernten und verlor mit 4:6. Im zweiten Durchgang kassierte Ludwig Martin gleich ein Break, dem er den gesamten Satz hinterherlief. Sowohl beim Stande von 2:3, als auch beim 4:5 vergab Ludwig Martin mehrere Breakbälle zum Ausgleich, sodass es am Ende wieder 4:6 hieß.
 Für Spannung in den Doppeln war also gesorgt, denn Kierst/Weichselmann standen von Begann an gegen Novak/Teufel auf verlorenem Posten.
Dramatisch wurde es im Zweierdoppel, in dem die Brüder Christian und Marco Rieger nach gewonnenem ersten und verlorenem zweiten Satz gegen Ruppert/Carminati in das Matchtiebreak mussten.
Diessr verlief bis zum Stande von 7:7 ausgeglichen.  Bei einer  9:7 Führung hatten die Rieger-Brüder zwei Matchbälle, die sie nicht verwerten  konnten. Erst der dritte Matchball beim 10:9 wurde zum wichtigen Sieg genutzt.
Das Duo Wanninger/Göttlinger musste gegen Blobner/Kenzlers ebenfalls alle Kräfte mobilisieren, um am Ende mit 7:6 und 6:4 zu siegen. Im ersten Satz hatte das Dreierdoppel der Bayreuther bereits Satzball, der zum Glück abgewehrt werden konnte. –ms-

Die Ergebnisse:
Kierst Christian (LK6) – Novak  Zbynek (LK4) 1:6, 2:6
Weichselmann Markus (LK7) - Zimmermann Patrick (LK7) 6:1, 6:4

Rieger Christian (LK7) – Blobner  Michael (LK7) 6:1, 6:4
Göttlinger Thomas (LK9) - Kenzlers Guido (LK11) 6:3, 6:1
Wanninger Josef (LK9) – Carminati  Andrea (LK23) 6:0, 6:4
Martin Ludwig (LK14) - Teufel Christian (LK23) 4:6, 4:6

Die Doppelspiele:

Kierst/Weichselmann       - Novak/Teufel       3:6, 3:6

Rieger/Rieger                      - Ruppert/Carminati         6:4, 3:6, 11:9

Göttligner/Wanninger     - Blobner/Kenzlers            7:6, 6:4

Reisen und Tickets zu den Sport-Highlights.de
Login