Sieben Erwachsenen-Teams spielen gute Medenrunde

Aufschlag Augusta 2

Zufrieden blicken die Verantwortlichen des TC Rot-Weiß Cham auf die vor wenigen Wochen zu Ende gegangenen Meisterschaftsspiele in der Medenrunde zurück. Sieben Erwachsenen-Teams waren am Start, vier davon spielten überregional und schafften alle den Klassenerhalt. Die Herren II „liebäugelten“ in der Bezirksklasse 1 mit dem Aufstieg, schrammten aber knapp daran vorbei. Die Herren III entkamen dank Hilfe aus dem Jungseniorenteam dem Abstieg in der Bezirksklasse 2, die Senioren der Herren 60 behaupteten sich mühelos in der Bezirksliga. Damen demonstrieren Landesligareife

Die Entdeckung der Saison war das Damenteam um Mannschaftsführerin Timea Tobiasova, das in der Landesliga sogar um die Spitzenplätze mitspielte. Am Ende wurde es Tabellenplatz vier mit 8:6 Punkten. Gut zurecht kam auf Anhieb die 13-jährige Bayernauswahl-Spielerin Julia Bauer, die vier von sechs Matches für sich entscheiden konnte. Noch besser waren Augusta Tobiasova mit einer 4:0 Einzelbilanz, Viktoria Kuchynka mit fünf gewonnenen und nur einem verlorenen Einzel und Sophia Scherebko, die alle Punktspiele mitmachte und fünf davon gewinnen konnte. Bei einer Weiterentwicklung der jungen Mannschaft hofft man im kommenden Jahr um die Aufstiegsplätze mitspielen zu können, um eventuell an das Tor der Bayernliga zu klopfen.

Ebenfalls 8:6 Punkte schaffte das Herren I-Team in der Landesliga, womit vor Saisonbeginn niemand gerechnet hatte. Aber dank einer tollen Leistung von Mannschaftsführer und Sportwart Radovan Kuchynka, der trotz seiner 48 Jahre noch vier Einzel gewann, und den überragenden Auftritten von Martin Kraus, Vojtech Vychopen und Rot-Weiß Trainer Vojta Skrla, die alle Einzel gewannen, und auch in den Doppeln glänzten, konnten vier Siege eingefahren werden.   Besonders erwähnt werden sollte die knappe 4:5 Niederlage gegen den souveränen Meister RB Regensburg,  der mit fünf Regionalligaspielern angetreten war.


Herren 40 beeindrucken

Durchaus beeindruckend war das Abschneiden des Herren 40-Teams in der Bayernliga. Nur mit eigenen Akteuren war man bis zum vorletzten Spieltag vorne mit dabei und verlor gegen die Spitzenteams aus Ingolstadt und Regensburg nur knapp. Am Ende war man Dritter mit 6:6 Punkten. Überragend hier das Abschneiden von Vereinsvorstand Markus Weichselmann (4:0 Siege) und Sportwart Radovan Kuchynka (3:0). Auch Thomas Göttlinger (4:1 Siege) und Markus Brahmer (4:0) trugen mit ihren Erfolgen wesentlich zum großartigen Abschneiden der Rot-Weiß Jungsenioren in der Bayernliga bei. Sepp Wanninger schaffte noch eine ausgeglichene Bilanz (3:3).


Drei Siege, drei Niederlagen

Die Herren 65 waren in der Landesliga nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren. Mit 6:6 Punkten wurde man aufgrund der schlechteren Spielebilanz nur Fünfter. Hier wirkte sich das Fehlen des verletzten Max Strasser aus. Auch Georg Wilde spielte nur einmal mit, was zum Sieg über den Meisterfavoriten Neutraubling verhalf. Fünf Siege konnte Franz Mühlbauer an Position vier verbuchen, Georg Bösl und Ferdinand Schwarzfischer gewannen je dreimal. Für nächste Saison ist ein Wechsel in die Altersklasse 70 geplant. Regionalligaspieler Otto Seidl hat sich den Chamer Senioren angeschlossen und will zum angepeilten Bayernligaaufstieg beitragen.

Die Herren 60 spielten eine durchwachsene Bezirksligasaison, wurden mit 5:5 Punkten Dritter und „lebten“ von den makellosen Siegesbilanzen von Georg Wilde (2:0), Ferdinand Schwarzfischer (4:0) und Georg Bösl (1:0) sowie den drei Erfolgen von Willi Gröber (3:1). 


Ein Patzer kostet Aufstieg

Die „Pechvögel“ der Saison waren die Aktiven der zweiten Herrenmannschaft in der Bezirksklasse 1. Sie gewannen fünf Medenspiele haushoch, „patzten“ aber zu Hause gegen den TC Maxhütte (4:5) und wurden nur Zweiter, obwohl sie zehn (!) Spiele mehr als der Meister gewannen. Karl Oberberger, Adrian Paul und Markus Weichselmann gewannen alle Einzel und Doppel, Kapitän Severin Meier siegte fünfmal, Tobias Wanninger viermal. Der erhoffte Aufstieg in die Bezirksliga kam leider nicht zustande. Ein neuer Anlauf soll im nächsten Jahr erfolgen.


Gar nicht gut sah es lange Zeit für die Herren III-Mannschaft in der Bezirksklasse 2 aus. Nach Niederlagen in Altrandsberg und Wenzenbach sowie gegen den Meister Grün-Weiß Furth im Wald und den ASV Burglengenfeld II sah man wie der sichere Absteiger aus. Doch mit Verstärkung aus dem Bayernligateam der Jungsenioren konnten die beiden abschließenden Heimspiele gegen den SV Kirchenrohrbach und den TC Willmering gewonnen und damit der Abstieg vermieden werden.

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