Tennis Club Rot-Weiss Cham

Rot-Weiß Cham ist optimistisch für 2021

Julia Bauer 2

So viele Mannschaften, wie noch nie, werden an den Medenspielen teilnehmen

„Trotz der Beschränkungen durch Corona geht die positive Entwicklung unseres Vereins kontinuierlich weiter“, betont der Vorsitzende des TC Rot-Weiß Cham, Markus Weichselmann. „Wir haben erstmals 18 Mannschaften für die Saison 2021 gemeldet. Mit der U 8, die erst später gemeldet werden kann, sind es sogar 19. Das ist ein absoluter Höchstwert in der 68-jährigen Vereinsgeschichte!“

Im Erwachsenbereich wird erstmals eine Damen-II-Mannschaft an den Start gehen. Darin sollen die talentierten Nachwuchsspielerinnen Alexandra Hausladen, Kiara Kuchynka, Pia Fischer, Ann-Christin Fundeis, Luisa Willmann, Anna-Lena Weingärtner, Julia Rösch Turniererfahrung sammeln. Verstärkt werden können die Nachwuchstalente punktuell durch Spitzenspielerinnen aus der ersten Mannschaft.
 

Damen I nochmals verstärkt:

Die Damen I starten in der Landesliga. Ziel ist der Klassenerhalt, der zu schaffen sein sollte. An der Spitzenposition wird erneut die 18-jährige Karolina Novakova aufschlagen, die heuer grandios aufspielte. Das 13-jährige Nachwuchstalent Julia Bauer darf erstmals bei den Damen aufschlagen und sollte durchaus in der Lage sein, den einen oder anderen Sieg zu erringen. Neu im Team ist die 15-jährige Sophie Scherebko, die das Team an den hinteren Positionen verstärken soll. Wichtige Stützen des Damenteams sind Viktoria Kuchynka, Mannschaftsführerin Timea Tobiasova und Eliska Foglova.   Auch Augusta Tobiasova, die ihren Lebensmittelpunkt nach Cham verlegt hat, wird zur Verfügung stehen. Pia Heller und Eva-Maria Zollner haben bereits bewiesen, dass sie in der Landesliga mitspielen können. „Der Kader ist spielstark und breit genug zum Erhalt der Liga. Mit diesem Potenzial wollen wir mittelfristig in die Bayernliga aufsteigen“, lehnt sich Vereinsboss Weichselmann aus dem Fenster.
 

Herren I wollen Ligaerhalt:

Die Herren I treten ebenfalls in der Landesliga an, und werden alles in die Waagschale werfen, um den Ligaerhalt zu schaffen. Neu zum Team stößt Vojta Skrla, der mittlerweile als Trainer in Cham fungiert, und der in den vergangenen Jahren im Finale der Chamer Stadtmeisterschaften stand. Ansonsten bleibt das Team um Kapitän Radek Kuchynka unverändert: Sascha Bilek und Lukas Artner spielen vorne, Vojta Vychopen und „Oldie“ Radek Kuchynka wollen im Mittelfeld punkten, von Martin Krauss und Miro Stengl werden weitere Punkte erhofft. Die Sechser-Position wird im Rotationsverfahren durch Tobi Wanninger, Markus Weichselmann oder Adrian Paul besetzt.
 

Hohe Hürden für Herren II und III:

Die Herren II wurden in der Übergangssaison 2020 Meister in der Bezirksklase 1 und hoffen auf die Aufstiegsberechtigung. Dem Team um Kapitän Severin Maier ist klar, dass es eine enorm schwere Saison werden und die Bezirksliga kaum zu halten sein wird. Dennoch will die Rot-Weiß-Reserve das Abenteuer wagen, und hofft dabei auf die Unterstützung durch Spieler der Herren 40.

Die Herren III treten erneut in der Bezirksklasse II an. Das Team soll eine Mischung aus „jung“ und „alt“ sein. Gerade den jungen hoffnungsvollen Rot-Weiß Talenten soll die Möglichkeit gegeben werden, wertvolle Spielpraxis im Herrenbereich zu sammeln. Dazu zählen: Nico Dieß, Kevin Gmach, Lenny Kierst, Johannes Rösch, Tim Habash, Benedikt Wolfrum, Tizian Roiger, Jakob Altmann und Neuzugang Stefan Gigler.
 

Herren 40 in der Bayernliga:

Die Herren 40 treten in der Bayernliga an und werden einen schweren Stand haben. Denn mit Johannes Gschwendtner, der mittlerweile seine neue Heimat im Saarland gefunden hat, muss man auf einen Punktegaranten verzichten. Dieser Verlust des RW-Urgesteins wird kaum zu kompensieren sein. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Radek Kuchynka möglichst oft an Eins mitspielt. Zum Glück hat man in der Breite und an den hinteren Positionen durch die Neuzugänge Markus Brahmer und Denis Rösner vom TC Großberg an Qualität gewonnen.
 

Seniorenteams auf Ligaerhalt:

Schier unlösbar ist auch die Aufgabe der Herren 60, die Bezirksliga zu halten. Selbst von Ludwig Martin an Position neu dazukommen wird, werden siegreiche Begegnungen Mangelware sein, denn die diesjährige Übergangssaison hat gezeigt, dass die Stammspieler des Teams um Kapitän Norbert Vogl nicht bezirksligareif sind. Ohne die eine oder andere Verstärkung aus dem Landesligateam der Herren 65 kann die höchste Liga der Oberpfalz nicht gehalten werden.
 

Für die Herren 65 sollte der Erhalt der Landesliga kein Problem sein. Sie orientieren sich eher nach vorne, doch für den Spitzenplatz zum Aufstieg in die Bayernliga wird es wohl auch in diesem Jahr nicht reichen, selbst von der TSV Neutraubling, der Meister der Übergangssaison wurde, wahrscheinlich in der Bayernliga aufschlagen wird. Aber sollten der TC Bad Kissingen und die TG Obernau erneut in die Landesliga Nordost eingeteilt werden, schielen zwei äußerst starke Teams auf den Aufstiegsrang. Des Weiteren hat auch der TC Kümmersbruck Ambitionen. 

Oberpfalzmeisterschaften im Visier:

Elf Rot-Weiß Nachwuchsteams sind absolut Spitze
 

Mit zehn, eventuell sogar mit elf Mannschaften, will der TC Rot-Weiß Cham im Jugendbereich an den Start gehen. Noch vor wenigen Jahren war nur etwa die Hälfte gemeldet. „Die enorme Zunahme der Mannschaftsmeldungen im Jugendbereich spiegelt den Spitzenplatz unseres Vereins auf Bezirksebene wider,“ freut sich Rot-Weiß Boss Markus Weichselmann. Nicht unerwähnt will der TC-Vorsitzende dabei die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen, wie etwa mit dem TB Roding, lassen, welche der Förderung der jungen Tennistalente erst möglich macht.


Bei den Junioren U 18 wurden für die neue Saison zwei Teams gemeldet, die Juniorinnen U 18 werden im kommenden Jahr wieder in der höchsten Liga aufschlagen. Im Juniorenbereich U 15 will Rot-Weiß Cham bei den Jungen mit zwei Teams an den Start gehen, wobei die erste Mannschaft in der höchsten Liga spielt, bei den Mädchen mit einem Team.


Auch bei den U 12-Bambini hat Rot-Weiß Cham eine Mannschaft in der höchsten Liga gemeldet. Erfolgreich will der Rot-Weiß Nachwuchs bei den U 10 Midcourt-Runden und mit zwei Teams und bei den U 9 Kleinfeld Begegnungen sein. Wahrscheinlich wird auch noch ein U 8-Kleinfeldteam für die Medenspiele gemeldet, dann wären es erstmals elf Nachwuchsteams!


Die Betreuung und Organisation der Jugendteams liegt in den bewährten Händen der Jugendwarte Bettina Heller und Jörg Süpfle. Als Ziel haben die Verantwortlichen ausgegeben, bei den U 18 Juniorinnen mit Julia Bauer im Team und bei den U 15-Junioren um Kevin Gmach um die Oberpfalzmeisterschaft mitspielen zu können. Bei den Midcourt- und Kleinfeld-Teams ist die Qualifikation für die Endrunde das Ziel.

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