Tennis Club Rot-Weiss Cham

Herren 65 peilen obere Tabellenhälfte an

Herren 65

Die dritte Landesligasaison der Tennissenioren des TC Rot-Weiß Cham soll eine weitere Steigerung bringen. In der acht Mannschaften umfassenden Liga hoffen die Chamer in der Endabrechnung in der oberen Tabellenhälfte zu stehen, und wollen auf keinen Fall etwas mit dem Abstieg zu tun haben. Diese Zuversicht schöpft Kapitän Max Strasser aus den Verstärkungen für die neue Punkterunde, obwohl seine Mannschaft von den Leistungsklassen her im Vergleich mit den anderen Teams weit hinten rangiert. Aber was sagen schon Leistungsklassen aus? Entscheidend ist, dass die Akteure fit und verletzungsfrei sind. Das trifft derzeit auf die Rot-Weiß Senioren zu.

Spielberechtigt für das Herren 65-Team ist heuer erstmals Dr. Roland Schröpfer. Er dürfte aber wegen seiner beruflichen Verpflichtungen kaum auflaufen. Erfreulicherweise hat sich mit Ferdinand Schwarzfischer ein Neuzugang den Rot-Weiß Senioren angeschlossen. Er dürfte an Position vier eine gute Ergänzung des Mannschaftskaders sein und kann mit seiner Laufstärke das eine oder andere Match hoffentlich für sich entscheiden.

Ganz vorne spielt Routinier Georg Bösl. Er ist ehrgeizig und erfahren genug, auch Duelle gegen Gegner mit einer besseren Leistungsklasse zu gewinnen. Gleiches trifft auf Kapitän Max Strasser an Position zwei zu.

Formverbessert zeigt sich Dr. Norbert Vogl, der heuer seine ersten Einzelsiege für die 65er-Mannschaft erringen möchte. Franz Mühlbauer, der an drei oder vier aufschlägt, ist seit zwei Jahren ein Garant für gute Ergebnisse im Einzel und im Doppel. Warum sollte es heuer anders sein?

Wie in der Vorsaison findet das erste Medenspiel am Mittwoch beim Meisterfavoriten TSV Kareth-Lappersdorf statt. Da die Rot-Weiß Senioren durch intensives Wintertraining ihre Form in den Doppelspielen verbessern konnten, wollen sie nach Möglichkeit schon bei den Regensburger Vorstädtern punkten. Die haben mit Kurt Moczko an eins einen LK 8 Spieler und mit Georg Hof an zwei einen LK 9 Akteur. Allerdings konnten Georg Bösl und Max Strasser in der Vorsaison die beiden Spitzeneinzel gewinnen. Wenn sie diesen Coup wiederholen, besteht eine gute Möglichkeit, zumindest mit einem Unentschieden die Heimreise aus Lappersdorf antreten zu können.

Mit Bayernligaabsteiger TSV Kleinschwarzenlohe wartet bereits im ersten Heimspiel am 15. Mai ein weiterer „dicker Brocken“ auf die Rot-Weiß Senioren. Eine Woche später „hängen“ beim TSV Gaimersheim „die Trauben“ vermutlich noch höher.

„Die Heimspiele gegen Post-Süd Regensburg und Neutraubling wollen wir gewinnen, gegen Aufsteiger ESV Flügelrad Nürnberg, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, wäre ein Sieg eine Sensation“, beurteilt Mannschaftsführer Max Strasser die Chancen bei den weiteren Heimspielen und hofft, dass es im letzten Spiel am 10. Juli in Albertshofen auf keinen Fall gegen den Abstieg geht.

Reisen und Tickets zu den Sport-Highlights.de
Login