Erwachsene

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RW Cham spielt mit 8 Mannschaften im Erwachsenenbereich
 

Herren 40 schlagen in der Regionalliga auf
Geradezu als sensationell ist der Aufstieg der Herren 40 Mannschaft in die Regionalliga Süd-Ost, die höchste deutsche Liga, zu bezeichnen. Für das Herren 40 Team um Kapitän Christian Rieger geht es vom ersten Spieltag an nur darum, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen, und gegen die übermächtigen Gegner den einen oder anderen Punkt zu ergattern. „Der Klassenerhalt ist eigentlich Utopie“, weiß der Mannschaftsführer. „Aber wir wollen uns dieser Mammutaufgabe stellen, und benötigen ein Tenniswunder, wenn wir zum Saisonende nicht wieder absteigen“.


Von 2006 bis 2009 gab es schon einmal ein Regionalligateam des TC Rot-Weiß Cham. Die Herren 30-Mannschaft sorgte damals bayernweit für Furore. „Nun spielen zusätzlich noch Sachsen und Thüringen in der Regionalliga Süd-Ost“, wertet Vereinsvorsitzender Markus Weichselmann den erneuten Aufstieg in die Regionalliga als den bisher größten Erfolg einer Turniermannschaft des TC Rot-Weiß Cham.


Um zumindest in einigen Begegnungen nicht nur das „Kanonenfutter“ der namhaften Konkurrenz zu sein, holten die Chamer Jungsenioren mit dem Tschechen Jakub Praibis einen Neuzugang, der schon 2011 in der ersten Rot-Weiß-Herrenmannschaft in der Bayernliga Nord aufgeschlagen hat. Der 40-Jährige wohnt in Teublitz und soll das Regionalligateam in wichtigen Begegnungen, in denen sich die Chamer eine kleine Chance ausrechnen, an Position zwei verstärken. Die höchste Weltranglistenposition von Jakub Praibis war Rang 756.

Ansonsten steht die erfolgreiche Bayernligamannschaft der Vorsaison auf dem Platz. Hinter Radovan Kuchynka an eins und Jakub Praibis an zwei ist Vereinsboss Markus Weichselmann an drei gemeldet. Der frischgebackene Herren 55 Hallenmeister Christian Kierst steht auf Rang vier, mit Stepan Podestat ist ein weiterer Tscheche an Position fünf, der aber nur für alle Eventualitäten gemeldet wurde.
 

Christian Rieger, Josef Wannninger und Thomas Göttlinger sollten abwechselnd auf den hinteren Rängen zum Einsatz kommen. Dazu noch Dennis Rösner und vor allem Markus Brahmer, der sich in der Vorsaison als sicherer Punktelieferant entpuppte.

Punktspielauftakt ist am 14. Mai 2021 beim TC Bad Weißer Hirsch Dresden. Schon hier hängen die Trauben unerreichbar hoch, denn die Sachsen haben mit Stanislav Nebojsa einen tschechischen Spitzenspieler mit Leistungsklasse 1,7 und an Position zwei den Slovaken Branislav Sekác mit LK 2,5. Selbst an Position sechs ist mit Mannschaftsführer Michael Pfeiff noch ein Akteur mit Leistungsklasse 3,9 gemeldet. Nur Radek Kuchynka (LK 3,2) kann hier als einziger Rot-Weiß Akteur mithalten. Der spielt aber bei den Herren 40 an eins.

Nicht ganz so aussichtslos ist für die Chamer Jungsenioren der zweite Auswärtsstart am 21. Mai beim TC 1950 Dachau. Zumindest von den Leistungsklassen der gemeldeten Spieler her sind die Unterschiede nicht so gravierend wie bei Dresden, Leipzig, dem vorjährigen Meister Pfarrkirchen oder bei Iphitos München und auch beim TC Schönbusch Aschaffenburg. Eine zweite Minichance auf einen Sieg rechnen sich die Rot-Weißen im Auswärtsspiel beim TC Pliening aus. Schon nach dem dritten Spieltag dürfte also feststehen, wohin die Reise für die Herren 40 in der höchsten deutschen Spielklasse geht. 
 

 

Herren 1 spielen in der neuen Landesliga II
Unsere Herren I Team schlug sich in der Sommersaison 2021 sehr tapfer und belegte am Ende mit 8:6 Punkten einen respektablen fünften Tabellenplatz, nur zwei Punkte hinter Meister Rot-Blau Regensburg II. Gegen die mit fünf Spielern aus der Regionalliga-Mannschaft angetretenen Regensburger schafften die Rot-Weißen beinahe eine Sensation, und verloren nach Zwischenstand von 3:3 nur denkbar knapp mit 4:5. Da man noch eine weitere knappe 4:5 Niederlage hinnehmen musste, wäre mit etwas Glück sogar noch eine bessere Platzierung für das Team um Mannschaftsführer Radek Kuchynka möglich gewesen. Eine überragende Saison spielten Vojta Vychopen und Martin Kraus, die eine absolute „Bank“ waren und in den Einzeln unbesiegt blieben. Auch Radek Kuchynka spielte mit 48 Jahren eine beeindruckende 4:2 Bilanz. Neuzugang Vojta Skrla blieb an Position 5 bzw. 6 ebenfalls ohne Einzel-Niederlage.

Obwohl die Liga überzeugend gehalten werden konnte, entschloss sich die Vereinsführung heuer eine Klasse tiefer in der neuen Landesliga II an den Start zu gehen. Die langjährige Nummer eins Sascha Bilek will kürzer treten und ist zum TC Regen gewechselt. Auch Martin Kraus wechselte nach sechs Jahren beim TC Rot-Weiß Cham den Verein. Zudem konnte Lukas Artner im Winter kaum trainieren und Radek Kuchynka darf aufgrund seiner Einsätze in der Regionalliga Herren 40 nur zweimal bei den Herren spielen. Das eröffnet für ambitionierte Spieler aus den eigenen Reihen bei  den  Herren I zu spielen. 

Allen voran wird der 16-jährige Kevin Gmach in der „Ersten“ eingesetzt. Bereits in der Winterrunde überzeugte er mit seinem druckvollen Grundlinientennis und hollte 4:2 Siege. Des Weiteren steigt Karl Oberberger aus der "Zweiten" in den Kader der "Ersten" auf. Karl ist ein absoluter Sandplatzspieler, lauf- und konditionsstark, und wird über seine sichere Spielweise zum Erfolg kommen. Auch Adrian Paul und Tobias Wanninger sollen in Abstimmung mit der „Zweiten“ zu Einsätzen in der ersten Mannschaft kommen. Beide sollten in der Lage sein, an den hinteren Positionen zu punkten. Tobi war im Aufstiegsjahr 2019 sogar ohne Niederlage geblieben.

Weiterhin wird Lukas Artner (DR 610) für die Chamer am Ball sein. Es bleibt aber abzuwarten, welche Form Lukas zur Saison haben wird, konnte er doch im Winter praktisch nicht spielen. Zudem hat er sein Studium aufgenommen und kommt daher nicht mehr so regelmäßig zum Trainieren wie früher. Hinter den beiden "Vojtas" steht leider ein kleines Fragezeichen. Vojta Vychopen war die letzten Spielzeiten (Bilanz seit 2019 29:4!), ein absoluter Punktegarant und sorgte immer wieder für sehenswertes Tennis. Doch seit Mitte Februar hat er mit den Nachwirkungen einer Covid-Infektion zu kämpfen. Auch Vojta Skrla ist derzeit aufgrund einer Handgelenk-Verletzung angeschlagen. Normalerweise ist er im Einzel, vor allem aber im Doppel eine große Verstärkung. Hoffentlich werden beide rechtzeitig zur Saison wieder fit.

Obwohl Radovan Kuchynka nur mehr zweimal bei den Herren spielen darf, wird er dennoch weiterhin das Amt des Mannschaftsführers ausüben. Seine beiden Einsätze gilt es taktisch gut zu überlegen; ist doch Radek trotz seiner 49 Jahre nach wie vor ein absolutes Phänomen und in dieser Liga praktisch unbezwingbar. Mit Miro Stengl, seit 2012 für die Chamer am Ball, steht ein weiterer erfahrener Spieler im Kader, der aufgrund seiner Spielstärke im Einzel und Doppel für die entsprechenden Siege sorgen wird.

Die Herren I werden vermutlich um die Meisterschaft mitspielen. Denn mit Michael Sperl (DR B500) ist ein absoluter Top-Einser am Start für die Rot-Weißen. Michi war schon unter den besten 300 Spielern in Deutschland, musste aber bis vor der diesjährigen Wintersaison fast zwei Jahre wegen wiederholter Schulterschmerzen pausieren. Er hatte bayernweit durchaus verlockende Angebote, entschied sich aber dann doch kurzfristig, diese Saison für Cham aufzuschlagen. Eine große Rolle spielte da sicherlich auch die Tatsache, dass er aktuell in Cham seine Ausbildung zum Physiotherapeuten macht. In der Winterrunde gelang Michi eine makellose 6:0 Einzelbilanz.

Nach der namentlichen Aufstellung zu urteilen, scheint der ASV Burglengenfeld der schärfste Konkurrent zu sein. Doch es gilt abzuwarten, wie die einzelnen Teams dann tatsächlich auch spielen werden. In jedem Fall ist sehenswertes Tennis auf der Anlage in Cham-Altenmarkt garantiert, das Zuschauer und Fans anlocken sollte.

 

Herren II spielen in der Nordliga 1

 

Durch die Reformierung des bayerischen Tennisverbandes und der neuen Struktur des Wettspielbetriebs schlägt die „Zweite“ diese Saison in der Nordliga 1 auf. Formal und von der Spielstärke her entspricht diese Liga der bisherigen Bezirksklasse 1, in der sich die Herren II über die vergangenen zehn Jahre etabliert hatten. Neu ist jedoch, dass man mit bislang in der Medenrunde unbekannten Teams wie dem TC Amberg am Schanzl II, dem TC Vilseck oder dem TC Kümmersbruck konfrontiert wird.

Leider wurde in der vergangenen Saison der angepeilte Aufstieg „hauchdünn“ verpasst. Im entscheidenden Spiel gegen den TC Maxhütte unterlag die Zweite zu Hause mit 4:5. Wegen dieser Niederlage musste sich das Team von Kapitän Severin Maier trotz besserem Spielverhältnis mit dem zweiten Platz begnügen. Im Winter aber konnte die verpasste Meisterschaft nachgeholt werden, so dass man wenigstens in der nächsten Hallensaison in der höchsten Liga der Oberpfalz aufschlagen wird.

 

Im Sommer hat es bei den Herren eine gewisse „Neuausrichtung“ gegeben. Leistungsstarke Spieler der zweiten Mannschaft werden diese Saison in die „Erste“ integriert. Dazu zählen vor allem Youngster Kevin Gmach und Karl Oberberger, die bei den Herren I spielen sollen. Aber auch Tobias Wanninger und Adrian Paul gehören zum Kader der Ersten und werden Einsätze erhalten.

Durch diese Tatsache und wegen der dritten Herrenmannschaft, die ebenfalls mit einem Sechs-Mann-Team ihre Spieltage bestreiten muss, wird der Aufstellung an den einzelnen Terminen eine gewisse Flexibilität abverlangt. Den „harten“ Kern der Rot-Weiß Zweiten werden Kapitän Severin Maier, Günter Lemberger, Max Schröpfer und Vincent Maier, der erfreulicherweise aus Roding zum Team stieß, bilden. Dazu gesellen sich Tobias Wanninger und Adrian Paul, die an den Spitzenpositionen aufschlagen werden. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Integration der beiden Nachwuchsspieler Johannes Rösch und Stefan Gigler gelegt, die, ebenso wie Christian de Marche sowohl in der zweiten, als auch in der dritten Mannschaft eingesetzt werden.

 

Kapitän Maier hofft noch auf einen möglichen Einsatz von Fabian Bräu und „Mopfi“ Etti, die zwar beide im Ausland sind, aber im Falle eines „Heimaturlaubs“ sofort zum Kader gehören. Durch die Spielgemeinschaft mit dem TC GW Waldmünchen kann auch der spielstarke Florian Urban aushelfen.

 

Eine besondere Rolle für die Verstärkung der drei Herren-Mannschaften werden die Spieler des Herren-40-Teams einnehmen. Da diese Mannschaft in der höchsten deutschen Spielklasse spielt, können die Herren 40 nur in begrenztem Umfang bei den Herren spielen (maximal zweimal). Ein Einsatz muss daher wohlbedacht sein.

 

Das Ziel der vergangenen Jahre, mit dem Herren II Team die Meisterschaft zu gewinnen, wird heuer nicht ausgegeben. Dennoch strebt „Sevi“ mit einer gesunden Portion Optimismus und dem breiten Spektrum an Spielern – von „jung & wild“ bis „alt & erfahren“ – einen vorderen Tabellenplatz an.

 

Mission Klassenerhalt für Herren III

Nachdem das Herren III-Team in der vergangenen Saison gerade noch den Klassenerhalt in der Bezirksklasse II sichern konnte, heißt es für diese Medenrunde in der neu geschaffenen Nordliga 2 die Weichen schon zu Beginn richtig zu stellen. Denn gleich die ersten Landkreisderbys auf heimischem Gelände zum Saisonauftakt gegen den FC Altrandsberg und den TC Willmering müssen gewonnen werden, will man die Liga  halten. Christian Kroll übergab das Zepter als Mannschaftsführer an Thomas Haimerl, der versuchen wird, einen Umbruch herbeizuführen.

Gespickt mit talentierten Nachwuchsspielern aus der Jugend will die dritte Herrenmannschaft heuer mit frischem  Elan die Gegner „ärgern“ und  nach Möglichkeit auch besiegen. Zu der jungen Garde zählen Johannes Rösch, Tizian Roiger, Stefan Gigler, Benedikt Wolfrum und Lenny Kierst, der nach einer „Tennispause“ wieder zum Schläger greift, und der aufgrund seiner nach wie vor guten Leistungsklasse an einer vorderen Position aufschlagen muss.
 

Die „jungen Wilden“ werden ergänzt von den erfahreneren Akteuren Christian DeMarche, Matthias Dietl, Thomas Haimerl, Jörg Süpfle, Christoph Ferstl und Christian Kroll. Bei Bedarf könnte zum Ende der Saison wieder Verstärkung aus den Herren 40 angefordert werden, so dass eventuell auch das Doppel „Kierst/Kierst“ auflaufen könnte. Es bleibt abzuwarten, wie sich das neue Team in dieser Saison schlägt und ob erneut bis zum letzten Spieltag „gezittert“ werden muss.

 

Damenteam richtet Blick nach oben

Mit einem respektablen vierten Platz mit 8:6 Punkten schlossen unsere Damen die letztjährige Medenrunde ab und etablierten sich damit nun endlich fest in der Landesliga. In dieser Saison geht der Blick nun weiter nach oben. Insgeheim hofft man sogar, ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden zu können. Die realistischen Aussichten werden bereits nach den ersten drei Spielen vor der Pfingstpause feststehen. Denn nach einem hoffentlich erfolgreichen Auftakt bei Thurnau kommt es am zweiten Spieltag bereits zu einem schweren Auswärtsspiel in Erlangen. Und ein wegweisendes Duell steht anschließend im Heimspiel gegen TC Rot-Blau Regensburg II an. Im Vorjahr verloren die Damen deutlich, wollen sich in diesem Jahr aber revanchieren, um dann nach Pfingsten in den verbleibenden Spielen voll angreifen zu können. Das schwerste Spiel ist vermutlich das letzte, wenn unsere Rot-Weiß Damen am 17. Juli beim Bayernliga-Absteiger MTV Bamberg antreten.

An Position eins spielt Karolina Novakova in diesem Jahr bereits die dritte Saison für den TC Rot-Weiß Cham. Bislang ist die 20-jährige Tschechin mit ihrer sehr dominanten Spielweise noch ohne Niederlage in der Landesliga. Im vergangenen Jahr griff Karolina auch erstmals auf der WTA-Tour an und erreichte bei verschiedenen Turnieren über die Qualifikation das Hauptfeld. Dadurch konnte sie sich auch Weltranglistenpunkte erspielen. Eine Verletzung verhinderte weitere Turnierteilnahmen. Über die Medenrunde will sich Karolina wieder die notwendige Form holen und wird vermutlich bei allen Spielen auflaufen. Bei Bedarf kann auch die 25-jährige Veronika Vikovska für die Chamer zum Schläger greifen.

Viki Kuchynka wird voraussichtlich wie im Vorjahr auf Position zwei spielen. In der vergangenen Saison spielte sie mit Ihren Power-Schlägen von der Grundlinie eine tolle Saison und hatte eine sehr gute 5:2 Bilanz.

Aufgrund einer enormen Verbesserung Ihrer Leistungsklasse wird das 14-jährige Rot-Weiß Talent Julia Bauer an „Drei“ aufschlagen. Im Vorjahr durfte sie erstmals bei den Damen spielen und überzeugte mit einer 9:3 Gesamtbilanz. In der Winterrunde blieb sie bei einer 8:0 Bilanz sogar ungeschlagen.

Mannschaftsführerin Timea Tobiasova-Kroll wird an Rangstelle vier zeigen, dass sie noch nicht zum „alten Eisen“ gehört. Mit ihrer kämpferischen Einstellung und tollen Laufarbeit sowie ihrer sicheren Spielweise bringt sie so manche Gegnerin zur Verzweiflung. Sie will wie in den vergangenen Jahren wieder wertvolle Punkte für ihr Team holen.

An Rangstelle fünf wird die amtierende Chamer Stadtmeisterin Augusta Tobiasova auf dem Platz stehen. Augusta verlor im Sommer und im Winter kein einziges Spiel und war bisher mit ihrer gewitzten und überlegten Spielweise eine Punktegarantin.

Mit Sophia Scherebko hat sich ein weiteres Talent hervorragend entwickelt und überzeugte bereits in der vergangenen Saison mit fünf Siegen. Zwar war sie im Winter leicht gehandicapt, sollte aber durch ihr engagiertes Training mit Radek Kuchynka rechtzeitig zu Turnierbeginn wieder in Topform kommen.

Eliska Foglova, Pia Maria Heller und Eva-Maria Zollner gehören ebenfalls zum Kader und insbesondere Eliska wird sicher mehrere Spiele bestreiten. An einer der hinteren Positionen sollte sie mit ihrem druckvollen Tennis ihre Siege einfahren können.

 

Rot-Weiß-Senioren wollen aufsteigen

Herren 70 und Herren 65 Team verstärken sich mit Otto Seidl

Enorm verstärkt durch den aus Bad Kötzting stammenden Regionalligaspieler Otto Seidl gehen die beiden Seniorenteams des TC Rot-Weiß Cham in die diesjährige Medenrunde. Die erstmals gemeldete Herren 70 Mannschaft wurde leider nur in die neu gebildete Landesliga 2 der Nordostgruppe eingegliedert und hat ab 9. Mai lediglich fünf Verbandsspiele zu bestreiten.

Bei den Auseinandersetzungen mit dem TC Rot-Blau Regensburg, dem SK Lauf, dem TC Ingolstadt, RW Eichstätt und dem SC Großschwarzenlohe gelten die Chamer Senioren im Vergleich der Leistungsklassen der gemeldeten Spieler als klarer Favorit. Die Entscheidung um die Meisterschaft dürfte schon im ersten Auswärtsspiel in Großschwarzenlohe fallen.

Mannschaftsführer Georg Bösl stehen sieben Akteure zur Verfügung, wobei Otto Seidl auf Rang eins mit Leistungsklasse 7,6 gemeldet ist und mit seiner enormen Lauffreudigkeit und jahrzehntelangen Erfahrung als Regionalliga- und Bayernligacrack als Garant für siegreiche Spiele angesehen wird. Kapitän Bösl (LK 10,7) schlägt an Position zwei auf und will ebenfalls Punktegarant sein.

Ferdinand Schwarzfischer ist mit LK 14,4 auf Rang drei gemeldet, Franz Mühlbauer ist die Nummer vier im Ranking. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Max Strasser, der seit November an Problemen im rechten Knie leidet. Es wäre bitter, wenn er nach der Schulterverletzung in der Vorsaison auch in diesem Jahr kein Punktspiel bestreiten könnte. Ebenfalls gesundheitlich gehandicapt waren Norbert Vogl und Günther Zollner im Vorfeld der Saison. Bleibt zu hoffen, dass immer vier gesunde Akteure bei den Herren 70 auflaufen, damit der Aufstiegswunsch in Erfüllung geht.

Bereits die fünfte Landesligasaison steht für die Herren 65 an. Nachdem man im Vorjahr nicht so erfolgreich war, eröffnen sich heuer durch den Neuzugang von Otto Seidl gute Perspektiven auf einen vorderen Tabellenplatz oder gar die Meisterschaft. Der Weg bis zur „Supersaison“ der Senioren ist allerdings weit. Ab Mittwoch, 11. Mai stehen sieben Begegnung an, die in drei Auswärtsspielen nach Großschwarzenlohe, Bamberg und Neunkirchen Brand führen. Zu Hause erwartet das Team um Kapitän Norbert Vogl den TC Bad Steben, den TSV Kareth-Lappersdorf, den SV Altenstadt und den TF Grün-Weiß Fürth.

Wieder führen Otto Seidl, Georg Bösl, Ferdinand Schwarzfischer und Franz Mühlbauer aufgrund ihrer Leistungsklassen das Ranking der gemeldeten Spieler an. Doch mit Georg Wilde kann hier an den Positionen zwei bis vier, je nach Aufstellung, ein sehr spielstarker, erfahrener Akteur eingesetzt werden, der sich in den vergangenen Jahren bei den Senioren in den Einzel- und Doppelspielen keine Blöße gab.

Hinter Max Strasser und Norbert Vogl sind noch Roland Schröpfer, Dieter Greinke, Willi Gröber, Johann Miethaner und Günther Zollner gemeldet. Vor allem Willi Gröber, der sich in aufsteigender Form befindet, macht sich Hoffnungen auf einige Einsätze. Die übrigen Ergänzungsspieler kommen, wenn überhaupt, nur sporadisch zum Einsatz.

Favoriten auf den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga sind hier der SV Altenstadt, der TC Bamberg II, der SC Großschwarzenlohe und der TF GW Fürth. Doch in punkto Routine, Fitness und Erfahrung können die Rot-Weiß Senioren bei Betrachtung der Mannschaftsmeldungen mit jedem Team mithalten, so dass es wohl viele enge Medenspiele geben wird, wo es auf die Tagesform ankommt.

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