Tennis Club Rot-Weiss Cham

Herren I - Landesliga

1. Spieltag: CaM Nürnberg II 6:15

 

Mit nicht allzu großer Siegeshoffnung fuhren das Landesligateam der Chamer Tennisherren zum Saisonauftakt nach Nürnberg. Ersatzgeschwächt war beim Aufsteiger CaM Nürnberg II nichts zu holen, auch nach dem Zwischenstand von 6:6 nach den Einzeln nicht, da die Rotweißen alle drei Doppel verloren. Der Ausfall von Sascha Bilek war nicht zu kompensieren. Für ihn sprang Dr. Herold ein. Er feierte sein 20-jähriges Jubiläum beim TC Rot-Weiß, war aber gegen seinen elf Jahre jüngeren Gegner Rapp chancenlos.


Auch Sebastian Drexler war nach längerer Erkrankung  nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Sein Einzel an Position eins ging trotz Steigerung im zweiten Satz deutlich verloren. Kapitän Johannes Gschwendtner erwischte, an Position vier spielend, gegen den 2-Meter-Riesen Duttlinger einen "Sahnetag". Bei schwierigsten Windbedingungen war Hänsen seinem um zwei LK-Positionen besser notierten Gegner in allen Belangen immer einen Tick voraus. Selbst die Kanonenaufschläge von Duttlinger entschärfte Hansen regelmäßig. Hänsen spielte wie aus einem Guss  und landete einen überzeugenden, wie zu alten Zeiten herausgespielten Sieg.

 

Miro Stengl knüpfte auf Position zwei nahtlos an seine starken Ergebnisse aus dem Vorjahr an und siegte glatt in zwei Sätzen.

 

In der zweiten Runde siegte Tomas Urban in sehr kurzer Zeit. Sein Gegenüber Christian Lang gab nach verlorenem ersten Satz das Match wegen angeblicher Erkrankung auf, präsentierte sich aber im Doppel  wieder topfit.

 

An Position fünf spielte Markus Weichselmann gegen den 22 Jahre jüngeren Boris Tuch. Der Oldie kämpfte und rackerte wie gewohnt und hielt die Partie immer offen. Im ersten Satz führte der TC-Vorsitzende  sogar mit 4:2, konnte das Break aber nicht retten und unterlag gegen den einen Tick dominanter und agressiver spielenden Tuch mit 5:7. Auch im zweiten Satz hatte Weichs seine Chancen und zwei Breakbälle zum 5:5 Ausgleich. Doch Tuch konnte dies abwehren und seinen zweiten Matchball nach 2,5 Stunden Spielzeit nutzen. Damit stand es 3:3 nach den Einzeln.

 

In den Doppeln haben die Rotweißen im Nachhinein gesehen  den Fehler gemacht, dass  das erfolgreiche tschechische Doppel Stengl/Urban getrennt wurde. Dies geschah unter dem Gesichtspunkt, zwei Doppel gewinnen zu müssen.  Leider unterlagen dann das Zweier-Doppel Herold/Drexler und das Dreier-Doppel Urban/Weichselmann in jeweils zwei Sätzen. Allein das Einser-Doppel Stengl/Gschwendtner konnte den Matchtiebrake erreichen, unterlag dort allerdings klar, so dass die Partie mit  6:15  deutich verloren ging.

 

Zum Glück sind jetzt fast vier Wochen Pause, ehe es am 4. Juni zum absoluten Topfavoriten RB Regensburg II geht. Bis dahin hoffen die Rot-Weißen, dass Sascha Bilek und Sebastian Drexler wieder  fit sind. -ms-

 

Die Einzel-Ergbebnisse (CaM II zuerst genannt):

 

Gordon Noll (LK3) - Sebastian Drexler (LK 1) 6:2, 6:4;

 

Florian Heil (LK4) - Misoslav Stengl CZE (LK2) 4:6, 3:6;

 

Christian Lang (Lk5) (w.o.) - Tomas Urban CZE (LK5) 2:6, 1:2;

 

Philip Duttlinger (LK5) - Johananes Gschwendner (LK7) 3:6, 0:6;

 

Boris Tuch (LK7) - Markus Weichselmann (LK 7) 7:5, 6:4;

 

Alexander Rapp (LK8) - Volker Herold (LK10) 6:1, 6:1;

 

Die Doppel:

 

Noll/Heil - Stengl/Gschwendner 6:1, 3:6. 10:5;

 

Lang/Tuch - Drexler/Herold 6:2, 7:5;

 

Duttlinger/Rapp - Urban/Weichselmann 6:3, 6:4.

 

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07.06.2016

2. Spieltag: RB Regensburg II 5:16

Gastgeber Rot-Blau Regensburg war am Samstag zum Landesligaduell mit dem TC Rotweiß Cham wie erwartet sehr stark aufgestellt, sogar Christian Schmid und Uli Vollath, die beide in den USA an Tennis-Colleges studieren, waren im Einsatz; wenngleich Vollath kurzfristig verletzt ausfiel. Die Regensburger streben mit aller Macht die Rückkehr in die Bayernliga an und bedienen sich dazu von Spielern aus der ihrer Regionalliga-Mannschaft, die erst im Juli in den Spielbetrieb einsteigt.

 

Die Chamer Landesligaherren waren trotz ihrer Top-Aufstellung relativ deutlich unterlegen, wobei mit ein bisschen Glück mehr drin gewesen wäre.  In der ersten Runde lief es  gar nicht gut. An Position sechs schlug der zwanzigjährige Australier Andre Mick erstmals für die Chamer auf. Man merkte ihm deutlich die Schwierigkeit der Umstellung von Hardcourt auf Sandplatz an und so unterlag er dem sehr solide spielenden Pascal Laucht deutlich in zwei Sätzen.

 

Miro Stengel sah auf Position zwei lange Zeit wie der sicher Verlierer aus und lag gegen einen famos aufspielenden Christian Schmid mit 1:6 und 3:5 im Rückstand. Doch Miro gab zu keiner Zeit auf und nutzte eine Schwächephase von Schmid zum überraschenden Satzausgleich (1:6/7:5). Im Matchtiebrake hatte aber Schmid das etwas glücklichere Ende für sich und siegte mit 10:8. Dennoch eine überzeugende Vorstellung von Miro Stengel.

Auf vier spielte Manuell Bellutti aus Innsbruck, der ist seit Jahren in Cham bekannt ist und für Rotweiß spielt, wenn es sein Spielplan in Österreich zulässt. Das Match gegen den Regionalliga-Spieler und früheren Deutschen Jugendmeister Andreas Trägner war ein Augenschmaus für jeden Tennisfreund. Beide spielten absolutes offensives Power-Tennis von der Grundlinie.  Die Entscheidung im MTB war fast die logische Konsequenz. Hier war Manu einen Tick dominanter und offensiver und siegte mit 10:7.

In der zweiten Runde war Sebastian Drexler gegen den sehr unscheinbar, aber extrem sicher und druckvoll spielenden Christian Lichtenegger auf verlorenem Posten. Enttäuschend der Auftritt von Tomas Urban, denn mit seinem Punkt hatten die Chamer spekuliert. Gegen Bernhard Wieand agierte er  oft unkonzentriert und ging fahrlässig mit seinen Chancen um, weshalb er eine knappe Zwei-Satz-Niederlage einstecken musste. Der von seinem leichten Bandscheibenvorfall  genesene  Sascha Bilek spielte  druckvoll und sicher und profitierte von der höheren Fehlerquote von Martin Wieand. Trotz souveränem Satzgewinn (6:1) war Sascha aber vor allem beim Aufschlag anzumerken, dass er noch nicht  fit ist. Im zweiten Satz kam Wieand  besser ins Spiel und nutzte eine Schwächephase von Bilek zum entscheidenden Break und damit zum Satzausgleich. Im Matchtiebrake  hätten beide Spieler den Sieg verdient. Beim Stand von 8:8 schlug Wieand den zweiten Aufschlag gerade noch so auf die Linie und profitierte dann später von einem nur Zentimeter ins Aus gehenden Ball von Bielek. Wieand siegte  mit seinem ersten Matchball 10:8.

 

Damit lagen die Rot-Blauen schon nach den Einzeln mit  10:2 in Führung.

 

In den Doppeln versuchten die Rot-Weißen  alles, doch Bilek/Drexler waren im Einser-Doppel gegen Lichtenegger/Trägner chancenlos. Und überraschend zogen auch Stengl/Urban gegen die Wieand-Brüder den Kürzeren. Einzig die Freunde Bellutti und Mick holten einen Doppelsieg für die Chamer. Mick zeigte welches Potential gerade bei seinen Stärken Serve and Volley in ihm steckt. -ms-

 


Die Einzel - Ergebnisse:

 

Lichtenegger Christian (7, LK1) - Drexler Sebastian (1, LK1) 6:0 6:0

 

Schmid, Christian (8, LK1) -  Stengl, Miroslav CZE §31.6 (2, LK2) 6:1 5:7 10:8

 

Wieand, Martin (11, LK1) - Bilek, Sascha (3, LK3) 1:6 6:2 10:8

 

Trägner, Andreas (12, LK1) - Bellutti, Manuel AUT §31.6 (4, LK5) 6:2 3:6 6:10

 

Wieand, Bernhard (15, LK5) -  Urban, Tomas CZE §31.6 (5, LK5) 7:6 6:4

 

Laucht, Pascal (18, LK6)  - Mick, Andre AUS (7, LK6) 6:1 6:0

 


Die Doppel-Ergebnisse:

 

Lichtenegger/Trägner - Drexler/Bilek 6:1, 6:0;

Wieand/Wieand - Stengl/Urblan 6:2, 6:3;
Schmid/Laucht - Belutti/Mick 5:7, 5:7

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08.06.2016

3. Spieltag: TC GW Bayreuth 2:19

Mit großen Erwartungen war die erste Herrenmannschaft des TC Rotweiß Cham in das Heimspiel gegen den TC Grün-Weiß Bayreuth gegangen. Doch die durch das Handicap einer einstündigen Regenunterbrechung  belastete Begegnung mit den Oberfranken endete im Fiasko. Am Ende gewannen die spielerisch besseren Gäste hoch mit 19:2 und nahmen  verdient die Punkte mit nach Hause. Der TC Rotweiß Cham ziert nun das Tabellenende der Landesliga und hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Dabei wussten die Gastgeber, dass die Partie gegen Bayreuth richtungweisend für diese Saison sein würde. Mit  einem ersten Sieg sollte der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. Doch es kam alles ganz anders. Erstes Manko: Spitzenspieler Sebastian Drexler erkrankte kurzfristig und konnte nicht antreten. Das Einzel an Position eins ging kampflos an die Gäste. Zweites Manko: Tomas Urban stand in seinem Einzel gegen Christian Binninger völlig neben sich. Der Gastspieler aus Tschechien, der als Punktelieferant eingeplant war, kommt heuer nicht in Form, wirkte   mut und kraftlos  und verlor mit 3:6 und 0:6.

Nur Miro Stengl lieferte an zwei die gewohnt solide Leistung gegen seinen Landsmann Lukas Miskovsky ab und gewann in gut einer Stunde Spielzeit sicher. Dass dies am Ende der einzige Erfolg für die Rotweißen sein sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Denn mit Sascha Bilek glaubten die Gastgeber an Position drei einen weiteren Sieg einfahren zu können. Doch Bilek merkte man seine Verletzungspause an. Er machte bei den Grundschlägen immer wieder Fehler und verlor den ersten Satz unglücklich im Tiebrake. Nach sehr guter Leistung im zweiten Satz war beim Chamer im Matchtiebrake die Luft raus, den er klar verlor.

Somit ruhten die Hoffnungen der Rotweißen noch auf Mannschaftsführer Johannes Gschwendtner an fünf und an Vereinsboss Markus Weichselmann an sechs. Doch diese zerplatzten bei  Gschwendtner, der sich beim Einspielen an der Wade eine Zerrung holte,  wie eine "Seifenblase". Der "Hansen" konnte keine schnellen Bewegungen mehr machen und hatte gegen Sören Kerner, der mit sicheren Grundschlägen agierte, nicht den Hauch einer Chance.

Markus Weichselmann  kämpfte gegen seinen 25 Jahre jüngeren Gegner Hofmann vorbildlich, führte im ersten Satz mit 4:2 und 40:15, verlor diesen aber noch mit 4:6. Hofmann erwies sich als äußerst zäher, sicherer Gegner, der bei den Netzattacken von Weichselmann überzeugend konterte. Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 4:5 und 30:30. Ein Stoppball von Weichselmann wurde nach minutenlanger Diskussion als aus gegeben.

Nach einer Regenunterbrechung gewann Patrick Hofmann den zweiten Satz relativ klar. Somit stand schon nach den Einzeln ein fast uneinholbarer 2:10 Rückstand im Spielberichtsbogen.

Im Doppel wurde Volker Herold für Sebastian Drexler eingesetzt. Doch er bekam  im Dreierdoppel mit Markus Weichselmann die Höchststrafe. Auch im Zweierdoppel hatten Bilek/Gschwendtner gegen Binninger/Kerner keine Chance. Lediglich das Einserdoppel Stengl/Urban sah in der ersten Phase des Spiels wie der sichere Sieger aus. Doch die Tschechen bauten im zweiten Satz rasant ab und gingen im Matchtiebrake unter.

Fazit von Vereinsvorsitzendem Markus Weichselmann zum bisher  katastrophalen Abschneiden der Herren I in der Landesliga: "Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch diese Saison. Aber wir geben noch nicht auf."-csm-

Die Einzelergebnisse:

Drexler Sebastian (1, LK1) (w.o.) - Barton Dominik CZE (1, LK3) 0:0 0:0

Stengl Miroslav CZE §31.6 (2, LK2) - Miskovsky Lukas CZE §31.6 (2, LK3) 6:4 6:2

Bilek Sascha (3, LK3) - Hoffmann Nils (3, LK5) 6:7 6:3 4:10

Urban Tomas CZE §31.6 (5, LK5) - Binninger Christian (5, LK6) 3:6 0:6

Gschwendtner Johannes (8, LK7) - Kerner Sören (6, LK6) 2:6 0:6

Weichselmann Markus (9, LK7) - Hofmann Patrick (7, LK7) 4:6 2:6

Die Doppelergebnisse:

Stengl/Urban - Barton Miskovsky  6:2, 1:6, 3:10

Bilek/Gschwendtner - Binniniger/Kerner 2:6, 3:6

Weichselmann/Herold - Hoffmann/Hofmann 0:6, 0:6

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17.06.2016

6. Spieltag: Frankonia Nürnberg 14:7

Ohne Kapitän Johannes Gschwendtnern, dafür erneut mit dem  16-jährigen tschechischen Nachwuchstalent Martin Krauss (Nr. 6 in seinem Jahrgang in Tschechien) und   wieder mit Vereinsvorsitzendem Markus Weichselmann im Team gelang den Landesligaherren des TC Rotweiß Cham endlich der lange herbeigesehnte erste Saisonsieg. Gegner Frankonia Nürnberg kam allerdings  nicht in Topaufstellung, da sie auf ihre etatmäßige Nummer eins wegen Verletzung verzichten mussten. Die Chamer erhielten sich mit dem klaren 14:7 Sieg zumindest theoretisch die Chance auf den Klassenerhalt.

In der ersten Runde machte Miro Stengl mit Daniel Kröber kurzen Prozess und gewann in weniger als  50 Minuten Spielzeit. Tomas Urban hatte mit dem Australier Coon einen sehr starken Gegner. Beide schenkten sich nichts. Der Australier behielt in beiden Sätzen mit 6:4 das bessere Ende für sich.

An Position sechs kämpfte Vereinsboss Markus Weichselmann gegen den 24 Jahre jüngeren Christoph Geiger. Geiger machte zunächst viel Druck, den der "Weichs" aber mit sehr sicherem Spiel standhielt und so von den Fehlern Geigers profitierte. Es gab eine schnelle 4:0 und 5:1 Führung für den Chamer, der den Satz letztendlich mit 6:3 gewann. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Nachdem Weichselmann zweimal sein Service abgab, verlor er diesen mit 3:6. Das Matchtiebrake brachte lange Grundlinienduelle, aber auch Netzattacken, bei denen Geiger entscheidende Bälle  vergab.   Weichs wiederum schmetterte beim Stande von  8:7 einen Überkopfball ins Aus, behielt jedoch danach die Nerven und verwandelte den ersten Matchball zum 10:8 Sieg.
 

In der zweiten Runde wurde Sascha Bilek seiner Favoritenrolle gegen Julian Seidel vollauf gerecht und siegte klar mit 6:4 und 6:0.  Sebastian Drexler hatte es an Eins  mit dem gleichaltrigen Tschechen Felip Michl zu tun und musste eine deutliche Zwei-Satz-Niederlage hinnehmen.

Nichts für schwache Nerven war dann die Partie zwischen dem 16-jährigen Martin Krauss und dem doppelt so alten Christian Meissner. Krauss spielte zunächst Power-Tennis vom Feinsten und ließ Meissner nicht den Hauch einer Chance. Krauss führte mit  6:0 und 5:1 und hatte bei 5:2 auch Matchball. Doch dann riss der Faden beim jungen Tschechen und Meissner holte Spiel um Spiel auf. Zur Überraschung aller musste das Tie-Break im zweiten Satz die Entscheidung bringen. Hier lag Meissner plötzlich sogar mit 6:4 in Front und hatte zwei Bälle zum Satzausgleich. Krauss fightete aber nochmals zurück, wehrte beide Satzbälle ab und konnte einen weiteren Matchball beim Stand von 7:6 im Tie-Break verwandeln.

Nach der 8:4 Führung in den Einzeln wollten die Chamer drei Doppel gewinnen. Dies schafften Stengl/Krauss im Einser  und Urban/Bilek im Dreier-Doppel jeweils in zwei Sätzen, doch das Doppel Drexler/Weichselmann musste sich geschlagen geben, so dass es am Ende 14:7 für Rotweiß Cham hieß.

In der Tabelle liegen nun Cham, CaM Nürnberg II und Frankonia Nürnberg mit je einem Sieg gleichauf. Allerdings hat Cham das  schlechtere Spielverhältnis und muss am letzten Spieltag zu Tabellenführer RW Erlangen. -ms-

Die Einzelergebnisse:

Drexler Sebastian (1, LK1) - Michl Filip CZE (2, LK2) 3:6 1:6

Stengl Miroslav CZE §31.6 (2, LK2) - Kröber Daniel (3, LK4) 6:0 6:1

Bilek Sascha (3, LK3) - Seidel Julian (5, LK5) 6:4 6:0

Urban Tomas CZE §31.6 (5, LK5) - Coon Andrew Thomas AUS (7, LK6) 4:6 4:6

Krauss Martin CZE (6, LK5) - Meissner Christian (9, LK6) 6:0 7:6

Weichselmann Markus (9, LK7) - Geiger Christoph (10, LK7) 6:3 3:6 10:8

Die Doppel:

Stengl/Kraus - Kröber/Meissner 6:1, 6:3

Drexler/Weichselmann - Michl/Geiger 3:6, 1:6

Bilek/Urban - Seidel/Coon (w.o.) 7:5, 3:2

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07.07.2016

7. Spieltag: RW Erlangen 9:12

"Es war verdammt eng und verdammt bitter. Ich bin schon etwas geknickt", kommentiert Rotweiß-Vorsitzender Markus Weichselmann die 9:12 Niederlage der ersten Herrenmannschaft beim Meister und Aufsteiger Rotweiß Erlangen. Leztendlich fehlte ein Quäntchen Glück und die Chamer Landesligaherren hätten das "Wunder von Erlangen" realisiert und wären mit einem Sieg nicht abgestiegen.

Für Erlangen war alles angerichtet, selbst Meister T-Shirts waren schon gedruckt.

"Es war klar", so Weichselmann, "dass wir an Position eins und vier gegen die beiden Traxler-Brüder aus Österreich, beide noch ungeschlagen in dieser Saison, auf verlorenem Posten standen. Trotzdem hielt Sebastian Drexler bis zum 4:5 sehr gut mit. Aber dann setzte sich  das sichere und druckvollere Spiel von der österreichischen Nummer 25 durch. Sein 15-jähriger hochtalentierter Bruder Simon setzte sich in zwei Sätzen gegen Tomas Urban durch."

 Sein bestes Saisonspiel lieferte Sascha Bilek an drei. Er fuhr einen deutlichen Zweisatzsieg ein.

Sehr überzeugend auch der Sieg an Position sechs von Matus Scur gegen den Aufschlagriesen Sebastian Schmidt, der oft Serve-and-Volley spielte. Doch Matus war zu jederzeit Chef  und von der Grundlinie der deutlich bessere Spieler. Markus Weichselmann spielte diesmal an fünf gegen den 19 Jahre jüngeren und von der Leistungsklasse um zwei Klassen höher eingestuften Julian Messingschlager. "Weichs" spielte sicher von der Grundlinie und war mitunter auch am Netz erfolgreich, so dass am Ende ein überragender 6:2 6:1 Sieg für den Chamer Tennisvorstand herauskam.

Ausschlaggebend für die Chamer Niederlage war das Spiel von Miro Stengl  gegen den 20 Jahre alten Nicolas Kramer. Stengl siegte locker  im ersten Satz. Bei 5:6 im zweiten Satz gab   er  überraschend sein Service zum Satzverlust ab, um danach im Matchtiebrake zu unterliegen.

So stand es nach den Einzeln nur unentschieden.  

Es waren noch alle Chancen in den Doppeln drin, denn die Chamer erwischten die Erlanger mit einer idealen Aufstellung: Das Dopppel Drexler/Weichselmann wurden im Einser-Doppel  „geopfert“.

Bilek/Urban waren gegen Lang und Ersatzspieler Göpfrich ebenbürtig, konnten den ersten Satz knappp gewinnen, den zweiten aber verloren sie mit 4:6. Im Matchtiebrake  waren die Chamer lockerer und mutiger und gewann klar.
Das Chamer Dreier-Doppel Stengl/Scur lieferte sich gegen Simon Traxler und Messingschlager, der sich von seiner Niederlage im Einzel gut erholt zeigte, ein packendes Duell. Beim Stande von 9:9 begann dieses Doppel das Matchtiebrake, das die Entscheidung über Sieg oder Niederlage, sprich aus Chamer Sicht über  Klassenerhalt oder Abstieg bringen musste. Leider ging das MTB klar verloren, Erlangen steigt in die Bayernliga auf und Cham in die Bezirksliga ab. Nur einige ganz wenige Bälle führten dieses Schicksal herbeil. -csm-

 

Die Einzel-Ergebnisse:

Traxler Dominik AUT §31.6 - (1, LK1) Drexler Sebastian (1, LK1) 6:4 6:0

Kramer  Nicolas (5, LK1) - Stengl  Miroslav CZE §31.6 (2, LK2) 2:6 7:5 10:7

Lang Maximilian (6, LK2) - Bilek Sascha (3, LK3) 2:6 2:6

Traxler Simon AUT (8, LK3) - Urban Tomas CZE §31.6 (5, LK5) 6:4 6:3

Messingschlager Julian (10, LK5) - Weichselmann Markus (9, LK7) 2:6 1:6

Schmidt Stefan (12, LK5) - Scur Matus SVK §31.6 (11, LK10) 3:6 3:6

 

Die Doppelspiele:

Domink Traxler/Kramer         - Drexler/Weichselmann         6:3, 6:0

Lang/Göpfrich                                   - Bilek/Urban                         5:7, 6:4, 4:10

Simon Traxler/Messenschlager          - Stengl/Scur                          6:4, 6:7, 10:5

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16.07.2016
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