Yvo Panak gewinnt HIW-Indoors

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Der für Manching spielende 22-jährge Yvo Panak siegte ohne Satzverlust beim mit 1.600 Euro dotierten HIW-Cup. In einem hochklassigen Finale gewann Panak gegen den Youngster Johannes Fleischmann mit 7:6 und 6:1. Souverän holte sich Panak nicht nur den Sieg, sondern auch 650 € Preisgeld und wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste.

Er kam, spielte und siegte. So lässt sich ein bekanntes Sprichwort aus der Antike auf die zehnte Austragung des Tennis-HIW-Cup in der Altenmarkter Tennishalle umwandeln. Yvo Panak vom MBB SG Manching, ein LK-1 Akteur der Deutschen Rangliste, meldete   zum ersten Mal  für das traditionelle Chamer Hallenturnier und gewann  ohne Satzverlust. Der an Position vier im 32er Hauptfeld gesetzte 22-Jährige schaltete im Viertelfinale den früheren Sieger Sebastian Schießl aus, bezwang im Halbfinale seinen Mannschaftskameraden Philipp Regnat und in einem hochklassigen  Finale  dann Johannes Fleischmann.

„Es waren super faire Spiele, nicht ein einziges Mal war ein Schiedsrichtereinsatz notwendig“, ziehen TC-Vorsitzender Markus Weichselmann und Sportwart Christian Kierst ein positives Fazit über die vier Tage Spitzentennis, das beim  diesjährigen HIW-Cup  geboten wurde. Aus dem hochkarätigen Feld mit 40 Teilnehmern  musste sogar ein  LK1-Spieler aus der Deutschen Rangliste in die Qualifikation.

Diese überstanden  Lokalmatador Markus Weichselmann mit einem Zweisatzsieg über Stefan Uhl aus Eckersreuth und Christian Rieger vom TC Rot-Weiß Cham gegen  Mehdi Bdiri von Iphitos München. In der ersten Hauptrunde war für die beiden Chamer allerdings Schluss. Rieger ging gegen den an eins gesetzten Michal Schmid mit 6:0 und 6:2 unter. Weichselmann bot Pascal Greiner vom TSV Altenfurt einen beherzten Kampf, gewann den ersten Satz mit 6:3, musste den zweiten aber mit 4:6 abgeben und war im entscheidenden dritten Satz beim 1:6 ohne Chance.

Der dritte Chamer Spieler, Sebastian Drexler, war für das Hauptfeld gesetzt und gewann sein Match am Freitag gegen Benedikt Novak vom SV Weichs deutlich mit  6:1 und 6:2. Doch zum Achtelfinale gegen Sebastian Schießl konnte Drexler am nächsten Tag krankheitsbedingt nicht mehr antreten. Der Straubinger Schießl, der das Turnier vor vier Jahren gewonnen hat, traf im Viertelfinale auf Johannes Fleischmann und lieferte dem späteren Finalteilnehmer im  ersten Satz einen beherzten Kampf.   7:5 lautete es aber schließlich   für Fleischmann. Im zweiten baute Schießl deutlich ab und verlor mit 6:2.

Johannes Fleischmann hatte es im Halbfinale mit seinem Teamkameraden Philipp Regnat zu tun. Der trat mit der Empfehlung eines Zweisatzsieges über den Topgesetzten Michal  Schmid (7:5, 2:0 Aufgabe), - der leicht angeschlagen war, aber  auch lustlos agierte, - selbstbewusst auf.    Regnat führte im ersten Satz schon mit 5:2 , um diesen  noch mit 5:7 zu verlieren.  Im zweiten Satz hatte Fleischmann, der vom Chamer Radek Kuchynka trainiert wird, von Beginn an Oberwasser und gewann  mit  6:2.

Geheimfavorit Yvo  Panak  hatte es im  Halbfinale mit  dem an zwei gesetzten Bamberger Regionalligaspieler Marcel Strickroth zu tun.  Strickroth zog allerdings grippegeschwächt   mit 1:6 und 2:6 glatt den Kürzeren

Yvo Panak erwischte  im Finale den besseren Start und führte  schnell mit 3:0. Fleischmann schaffte  bis dahin gerade einmal zwei Punkte. Dann aber kämpfte sich Fleischmann ins Spiel zurück, glich aus und hatte sogar zwei Breakbälle zum 4:3. Das Endspiel war in der Folge  absolut ausgeglichen. Die  Zuschauer bekamen bestes Tennis, krachende Aufschläge, lange Grundlinienschläge und gefühlvolle Stopps zu sehen. Im Tie-Break des ersten Satzes lag Fleischmann mit 4:2 in Front, machte dann aber zwei leichte Fehler und Panak hatte bei 6:5 seinen ersten Satzball, den er leichtfertig vergab. Dennoch holte er  den ersten Satz   mit 8:6 im TB.

Johannes Fleischmann agierte im zweiten Satz fahriger, haderte mit sich und seinen Schlägen, musste aber auch seinen kräftezehrenden Spielen im Viertel- und Halbfinale Tribut zollen. Panak zog deshalb mit zwei schnellen Breaks davon und gewann den Titel mit einem 6:1 Sieg im zweiten Satz. Der Lohn für die schönen, schweißtreibenden Matches waren  650 Euro Preisgeld für Panak, für den Zweitplatzierten Fleischmann gab es noch 350 Euro.

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