Tennis Club Rot-Weiss Cham

Rot-Weiß Damen schaffen Klassenerhalt in der Bezirksliga

RW-Damen-07.05.2017-Sekt

Nach dem knappen 5:4 Erfolg bei TC Grün-Weiß Waldmünchen gab es für die Damen des TC Rot-Weiß Cham am letzten Wochenende eine knappe 4:5 Niederlage beim TC Amberg am Schanzl II. Die Chamerinnen um MF Anna Heller haben mit dem Auftritt in Amberg die Runde als einziges Team mit drei Siegen und drei Niederlagen bereits beendet. In der Gruppe mit sieben Mannschaften könnten am Ende kurioserweise fünf Mannschaften mit 6:6 Punkten gleichauf sein. Doch die RW-Damen sind aufgrund des besseren Spielverhältnisses defintiv vor dem ASV Neustadt und dem noch sieglosen Schlusslicht Waldmünchen platziert.

Mit 6:6 Punkten nehmen die Chamer Damen aktuell Rang vier der Tabelle ein, müssen aber die letzten Spiele der noch vom Abstieg am meisten gefährdeten Clubs: TG Neunkirchen II (Rang 5-4:6 Punkte) und ASV Neustadt (Rang 6-4:6 Punkte) abwarten (Samstag den 08.07). Neunkirchen ist Gast bei TC Neutraubling (aktuell Rang 2-6:4 Punkte), ASV Neustadt (Rang 6-ebenfalls 4:6 Punkte) empfängt TC Amberg am Schanzl II (Rang 2, 6:4 Punkte). Die Damen vom 1.Regensburger Tennis-Klub (aktuell 10:0 Punkte, letztes Spiel am Sa.08.07. gegen TC GW Waldmünchen) stehen als Aufsteiger in die Landesliga bereits fest. Spannung in Bezug auf das zweite Absteigerteam ist aber fast von Rang 2 bis Rang 6 angesagt.

Die Positionen zwei bis vier im Wettkampf, auf Chamer Seite, gingen alle mit Verlust an die jungen Schanzl Damen. Carolin Beck (2) kämpfte hart bis zum Schluß, hatte aber am Ende das Nachsehen gegen Mona Stegmann. Arg erwischte es Pia Maria Heller (3) gegen Zoe Ruppert und Manuela Marr (4) gegen Julia Krieger, beide mussten ihren Gegnerinnen zu deren deutlichen Sieg gratulieren.

Drei Einzelpunkte holten sich dann die Rot-Weiß-Damen. Einmal mehr beherrschte hier Timea Tobiasova an der Spitzenposition das Spielgeschehen, war in allen sechs Partien eine absolut sichere Punktebank, gab keinen einzigen Satz ab. Mona Stegmann war chancenlos. Stark gefordert waren allerdings MF Anna Heller (5) und Katja Ascherl (6). Satz eins führte beim Zweisatzerfolg von Anna Heller gegen Jana Geyer in den Tiebreak und auch Durchgang zwei war eng und hart umkämpft. Engagiert und couragiert ging Katja Ascherl (6) gegen Nina Bäuml zu Werke, zeigte sich bis zum Ende des langen Matches flink und beweglich und holte sich zum zweiten Male in der Saison im Match-Tiebreak (10:5) nervenstark den Sieg.

Nach 3:3 Einzel-Zwischenstand waren es wie in der Vorwoche die Doppelbegegnungen, welche die endgültige Entscheidung bringen mussten. Mit klarem Zweisatzerfolg (6:1, 6:4) gegen Kergl/Leonie Krös (anstelle Nina Bäuml) konnte das Spitzenduo Timea Tobiasova/Pia Maria Heller erneut Dominanz unter Beweis stellen, markierte mit Sieg (6:1, 6:4) schnell die 4:3 Führung. Im Dreier unterlag Manuela Marr/Katja Ascherl gegen Ruppert/Krieger (3:6, 4:6), und damit Gleichstand 4:4. Die Verantwortung über Sieg oder Niederlage blieb somit beim Duo an zwei Carolin Beck/Anna Heller hängen. Nach Satzsieg im Tiebreak gegen Stegmann/Geyer und Satzverlust (2:6) fiel dann die Entscheidung im Champions-Tiebreak zu Gunsten der Schanzl Damen. Einen 1:5 Rückstand konnte hier das Rot-Weiß-Duo zwar noch egalisieren, dann aber das bessere Ende (10:5) für die jungen Ambergerinnen. Die Gesamtniederlage mit 4:5 war somit besiegelt.

Ergebnisse: (Schanzl Amberg zuerst genannt) Christina Kergl (LK10) - Timea Tobiasova (LK11) 1:6, 1:6; Mona Stegmann (LK13) - Carolin Beck (LK14) 6:2, 6:3; Zoe Ruppert (LK17) - Pia Maria Heller (LK15) 6:2, 6:1; Julia Krieger (LK18) - Manuela Marr (LK16) 6:0, 6:0; Jana Geyer (LK19) - Anna Heller (LK17) 6:7, 4:6; Nina Bäuml (LK23) - Katja Ascherl (LK23) 6:7, 6:4. Doppel: Kergl/Leonie Krös - Tobiasova/P. Heller 1:6, 4:6; Stegmann/ Geyer - Beck/A. Heller 6:7, 6:2, 10:5; Ruppert/ Krieger - Marr/ Ascherl 6:3, 6:4

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