Tennis Club Rot-Weiss Cham

Peter Heller jun. wieder auf der Erfolgsspur

Peter-Fallert

Der Chamer Tennisyoungster Peter Heller ist nach wiederholten Verletzungspausen sowohl national als auch international wieder im Einsatz und erfolgreich. Nach zahlreichen Konsultationen bei Spezialisten wegen Handgelenks-Problemen und zwei Operationen in der Uniklinik in Regensburg ist Pete soweit wieder "hergestellt" und angriffsbereit. Beim ITF-Weltranglistenturnier in Karlsruhe holte sich Pete zusammen mit seinem Partner Florian Fallert den Titel. In Überlingen erreichte er im Doppel das Finale. Im Einzel konnte er bei beiden Turnieren bis ins Viertelfinale vordringen.

Nationale Erfolge:

National kehrte er nach dem freiwilligen Rückzug von TC Blauweiß Dresden Blasewitz (2. Bundesliga) zurück zum Regionalligisten TC Amberg am Schanzl. Der Chamer blieb bei allen sieben Matches an den Positionen 1 bis 3 (5 mal davon gegen ausländische Spieler) ungeschlagen . Mit 14:0 Schlusspunkten somit nach Abstieg 2016 postwendender Aufstieg der Amberger wieder zurück in die 2. Bundesliga.

Auch beim TC Sparkasse Kirchdorf, 1.Bundesliga Österreich, in seiner mittlerweile achten Saison war der Chamer bei seinen zwei von insgesamt vier Spielen mit 2 Einzelerfolgen und Doppelbilanz 1:1 erfolgreich. Als Tabellenführer der Gruppe B wird am Sa. 09. und So.10. September das österreichische Meisterteam ermittelt. Im Halbfinale mit Heimrecht kommt es zum Duell Kirchdorf gegen die Mannschaft vom Wiener Athletiksport Club Wien (Tabellenzweiter der Gruppe A). Countdown dann des Siegerteams gegen die Siegermannschaft zwischen 1. Salzburger TC Stiegl (erster Gr. A) gegen TC Sparkasse Scheibbs (zweiter von Gr. B)

Internationale Erfolge:

Nach einjähriger Pause vom internationalen Wettgeschehen rutschte Pete von seiner Einzel-ATP-Weltranglisten - Positions-Bestmarke 415 bis auf ATP-Rang 1755 ab. Mittlerweile konnte sich der 25-jährige bei seinem Schritt für Schritt - "Comeback" per Ende August wieder bis Rang 965 vorarbeiten.

ITF-Turnier in Karlsruhe

Einzel:

Beim mit insgesamt 15 000 USD dotierten Futures-Turnier in Karlsruhe durfte der Chamer das 64-er Qualifeld umgehen und regelkonform wegen einer mehr als 5-monatigen Verletzungspause bereits im 32-er Hauptfeld aufschlagen. Spieler aus 20 Nationen waren im Tableau vertreten. Nach Auftaktsieg gegen den Deutschen Tim Heger (6:1, 6:4) setzte sich Pete im Achtelfinale mit einer ganz starken Leistung gegen den 24-jährigen Argentiner Tomas Lipovsek Puches, an Position drei gesetzt (ATP 415, Bestmarke 250) mit offensiver und sicherer Power mit 6:4 und 6:3 durch.

  1. Viertelfinale verpasste dann Pete die Chance zum Einzug ins Halbfinale mit der Niederlage gegen den erst 19-jährigen Ungarn Mate Valkusz (Nummer eins der letztjährigen Junioren-Weltrangliste, mit bereits insgesamt 19 Einzel-Junioren-Weltranglisten-Turniersiegen) äußerst unglücklich. Nach 6:3 Satzsieg und 3:6 Satzniederlage sah Heller im finalen dritten Durchgang zunächst nach einem schnellen 1:4 Rückstand bereits wie der sichere Verlierer aus. Mit einer Energieleistung schaffte er jedoch den 4:4 Spielausgleich und hatte dann bei einer 5:4 Führung sogar Matchball. Der spätere Finalist konnte egalisieren und hatte dann seinerseits mit eigenem Aufschlag bei Spielstand 6:5 und 40:0 gleich drei Matchbälle. Nervenstark konnte der Chamer alle abwehren, hatte als dann noch die Chance mit Vorteil zum Match-Tikebreakentscheid. Den sechsten Matchball verwandelte der Magyare aber dann nach 2 Stunden und 19 Minuten glücklich zum Gesamtgewinn.

Doppel:

Besser lief es dann im Doppelwettbewerb. Partner von Pete war Florian Fallert vom TV Reutlingen (2. Bundesliga). Die beiden gleichaltrigen 25-jährigen, zum ersten mal gemeinsam als Duo auftretend, harmonierten schnell. Ohne Satzniederlage wurde das Finale erreicht. Erfolge: in der ersten Runde gegen die deutsch-Syrische Paarung/Jan Cimrman Amer Naow 6:2, 7:5; im Viertelfinale gegen die rein deutsche Paarung Joel Vincent Link/Niklas Schell 6:4, 6:2 und im Halbfinale gegen die beiden Inder Kunal Anand/Alex Solan 6:2, 6:4. Showdown dann gegen die beiden Franzosen Dan Added/Hugo Daubias. welche das an Position eins gesetzte Paar aus dem Rennen warfen. Heller/Fallert begannen stark, konnten gleich mit Break den Franzosen den Aufschlag abnehmen und durch ein weiteres Break Satzgewinn mit 6:2.

Bei spektakulären Ballwechseln entwickelte sich der zweite Durchgang zu einem Krimi. Beim Stande von 5:5 konnte den Franzosen der Aufschlag zur 6:5 Führung abgenommen werden, die sich dann aber postwendend gleich vier Breakbälle erarbeiteten. Alle vier wurden von den Deutschen abgewehrt, konnten aber den anschließenden finalen Matchball (bei 40:40 wird im Doppel ein Entscheidungspunkt gespielt) nicht setzen. Nach Spielstand 6:6 lautete es somit Satz-Tiebreak. Mit einer 6:4 Führung für Heller/Fallert zwei weitere Matchpunkte, die wiederum nicht untergebracht werden konnten. Mit 6:7(6) ging es in den alles entscheidenden Champions-Tiebreak. Hohe Spannung bis Spielstand 7:7. Nach Minibreak und mit zwei Service-Winnern war der siebte internationale Doppeltitel für Heller nach 1 Stunde und 32 Minuten mit 6:2, 6:7(6) 10:7 dann unter Dach und Fach.

ITF-Turnier in Überlingen

Einzel + Doppel:

Direkt im Anschluss an das Turnier in Karlsruhe ein weiteres mit insgesamt 15 000 USD dotiertes Futures-Turnier in Überlingen am Bodensee. Wiederum gleich im 32-er Hauptfeld aufschlagend kam für Peter Heller im Einzel nach Auftaktsieg gegen den Deutschen Leon Hoeveler (6:2, 6:1) und Sieg im Achtelfinale gegen den Italiener Erik Crepaldi 6:7(4), 6:2, 3:0 (Aufgabe Crepaldi) die Niederlage im Viertelfinale. Pete erwischte nicht seinen besten Tag, der Österreicher Matthias Haim hingegen wartete mit einer Glanzleistung auf. 3:6 und 1:6 Niederlage des Chamers.

Im Doppel mit Erik Crepaldi (an Position 2 gesetzt), nach Freilos ein Sieg im Viertelfinale gegen die beiden Deutschen Leon Hoeveler/Patrick Mayer 6:4, 6:0, im Halbfinale Sieg gegen die Schweizer Giordan Kunz/Marko Osmakcic 7:5, 6:3. Niederlage im Finale gegen Rene Schulte/Peter Torebko 2:6, 4:6

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