2. Spieltag: RB Regensburg II 5:16

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Gastgeber Rot-Blau Regensburg war am Samstag zum Landesligaduell mit dem TC Rotweiß Cham wie erwartet sehr stark aufgestellt, sogar Christian Schmid und Uli Vollath, die beide in den USA an Tennis-Colleges studieren, waren im Einsatz; wenngleich Vollath kurzfristig verletzt ausfiel. Die Regensburger streben mit aller Macht die Rückkehr in die Bayernliga an und bedienen sich dazu von Spielern aus der ihrer Regionalliga-Mannschaft, die erst im Juli in den Spielbetrieb einsteigt.

 

Die Chamer Landesligaherren waren trotz ihrer Top-Aufstellung relativ deutlich unterlegen, wobei mit ein bisschen Glück mehr drin gewesen wäre.  In der ersten Runde lief es  gar nicht gut. An Position sechs schlug der zwanzigjährige Australier Andre Mick erstmals für die Chamer auf. Man merkte ihm deutlich die Schwierigkeit der Umstellung von Hardcourt auf Sandplatz an und so unterlag er dem sehr solide spielenden Pascal Laucht deutlich in zwei Sätzen.

 

Miro Stengel sah auf Position zwei lange Zeit wie der sicher Verlierer aus und lag gegen einen famos aufspielenden Christian Schmid mit 1:6 und 3:5 im Rückstand. Doch Miro gab zu keiner Zeit auf und nutzte eine Schwächephase von Schmid zum überraschenden Satzausgleich (1:6/7:5). Im Matchtiebrake hatte aber Schmid das etwas glücklichere Ende für sich und siegte mit 10:8. Dennoch eine überzeugende Vorstellung von Miro Stengel.

Auf vier spielte Manuell Bellutti aus Innsbruck, der ist seit Jahren in Cham bekannt ist und für Rotweiß spielt, wenn es sein Spielplan in Österreich zulässt. Das Match gegen den Regionalliga-Spieler und früheren Deutschen Jugendmeister Andreas Trägner war ein Augenschmaus für jeden Tennisfreund. Beide spielten absolutes offensives Power-Tennis von der Grundlinie.  Die Entscheidung im MTB war fast die logische Konsequenz. Hier war Manu einen Tick dominanter und offensiver und siegte mit 10:7.

In der zweiten Runde war Sebastian Drexler gegen den sehr unscheinbar, aber extrem sicher und druckvoll spielenden Christian Lichtenegger auf verlorenem Posten. Enttäuschend der Auftritt von Tomas Urban, denn mit seinem Punkt hatten die Chamer spekuliert. Gegen Bernhard Wieand agierte er  oft unkonzentriert und ging fahrlässig mit seinen Chancen um, weshalb er eine knappe Zwei-Satz-Niederlage einstecken musste. Der von seinem leichten Bandscheibenvorfall  genesene  Sascha Bilek spielte  druckvoll und sicher und profitierte von der höheren Fehlerquote von Martin Wieand. Trotz souveränem Satzgewinn (6:1) war Sascha aber vor allem beim Aufschlag anzumerken, dass er noch nicht  fit ist. Im zweiten Satz kam Wieand  besser ins Spiel und nutzte eine Schwächephase von Bilek zum entscheidenden Break und damit zum Satzausgleich. Im Matchtiebrake  hätten beide Spieler den Sieg verdient. Beim Stand von 8:8 schlug Wieand den zweiten Aufschlag gerade noch so auf die Linie und profitierte dann später von einem nur Zentimeter ins Aus gehenden Ball von Bielek. Wieand siegte  mit seinem ersten Matchball 10:8.

 

Damit lagen die Rot-Blauen schon nach den Einzeln mit  10:2 in Führung.

 

In den Doppeln versuchten die Rot-Weißen  alles, doch Bilek/Drexler waren im Einser-Doppel gegen Lichtenegger/Trägner chancenlos. Und überraschend zogen auch Stengl/Urban gegen die Wieand-Brüder den Kürzeren. Einzig die Freunde Bellutti und Mick holten einen Doppelsieg für die Chamer. Mick zeigte welches Potential gerade bei seinen Stärken Serve and Volley in ihm steckt. -ms-

 


Die Einzel - Ergebnisse:

 

Lichtenegger Christian (7, LK1) - Drexler Sebastian (1, LK1) 6:0 6:0

 

Schmid, Christian (8, LK1) -  Stengl, Miroslav CZE §31.6 (2, LK2) 6:1 5:7 10:8

 

Wieand, Martin (11, LK1) - Bilek, Sascha (3, LK3) 1:6 6:2 10:8

 

Trägner, Andreas (12, LK1) - Bellutti, Manuel AUT §31.6 (4, LK5) 6:2 3:6 6:10

 

Wieand, Bernhard (15, LK5) -  Urban, Tomas CZE §31.6 (5, LK5) 7:6 6:4

 

Laucht, Pascal (18, LK6)  - Mick, Andre AUS (7, LK6) 6:1 6:0

 


Die Doppel-Ergebnisse:

 

Lichtenegger/Trägner - Drexler/Bilek 6:1, 6:0;

Wieand/Wieand - Stengl/Urblan 6:2, 6:3;
Schmid/Laucht - Belutti/Mick 5:7, 5:7

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