7. Spieltag: SpVgg Hainsacker 3:6

Nun ist es endgültig: Die Rot-Weiss Herren müssen wieder zurück in ihr „Wohnzimmer“ Landesliga. Die Niederlage (3:6) bei der Meistermannschaft SpVgg Hainsacker war zwar vorprogrammiert, wäre aber laut Kapitän „Radek“ Kuchynka mit möglicher personeller Bestaufstellung an diesem Tag durchaus vermeidbar gewesen. Jakub Praibis an der Spitzenposition stand nicht zur Verfügung und es musste aufgerückt werden und Hainsacker führte zudem nicht die allerstärkste Formation ins Feld. Punktegleich (2:12) aber mit schlechterem Matchverhältnis (21:42 zu 23:40) als TSV Altenfurt (letztes Spiel 3:6 Niederlage bei TC Bamberg) wurden die Chamer Rot-Weissen Tabellenletzter, sind somit sicherer Absteiger. 

Hochkarätiges Tennis auf Top-Niveau konnte dennoch dann speziell auf den Positionen eins und zwei verfolgt werden. „Radek“ Kuchynka an Eins, welcher noch am Vortag mit dem UTC Oberwart 1 (Österreich) im Burgenland  den LL-Meistertitel schaffte, sorgte für die erste Überraschung. Nach Satzverlust (3:6) gegen seinen um 16 Jahre jüngeren Gegner, den 22-jährigen Dimitris Kleftakos, ehemaliger 2-facher Deutscher Jugendmeister und ATP-Spieler mit Bestranking 688, übernahm Radek, mittlerweile 38 Jahre alt, eindeutig das Kommando. Der 1,93 Metermann mit Monsteraufschlag gegenüber, machte gegen den wie entfesselt auftrumpfenden Chamer beim 0:6 kein Spiel, haderte wiederholt und provozierte. Anspannung pur dann bei jedem Punkt im entscheidenden MTB. Nervenstark wehrte hier Radek bei Zwischenstand 7:9 zwei Matchbälle ab und gewann mit erneut großer kämpferischer Leistung noch mit 11:9.  

Gleiche Vorzeichen wie zuvor auch an Position zwei. Martin Kamenik verlor gegen seinen gleichaltrigen Gegner, den 23-jährigen Österreichischen Bundesligaspieler David Simon Satz eins klar mit 2:6, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück mit 6:4 Sieg in Durchgang zwei. In der Entscheidung beim MTB setzte sich der Prager dann mit 10:6 durch. 

Leider war es das aber auch schon bei den Einzel-Matches. An den Positionen von drei bis sechs gab es nichts zu erben. Bedingt durch eine weitere auftretende Verletzung musste Sascha Bilek an Position drei nach 0:6 Satzverlust gegen Benedikt Lindheim (früherer LL-Spieler bei Rot-Weiss) aufgeben und auch Sebastian Drexler (Position vier) laboriert weiter mit Handgelenksproblemen, war ohne Chance gegen Alexander Geibel. Lindheim und Geibel weisen bei Hainsacker die überragende Bilanz von 5:0 bzw. 7:0 Einzelsiegen auf. Bei Marco de Giorgi an fünf löste sich nach 0:6 Satzverlust etwas die Verkrampfung, letztendlich konnte er die klare Niederlage gegen Patrick Stiebinger nicht verhindern. Stefan Oberndorfer an Position sechs stellte sich auf Grund personeller Probleme kurzfristig in den Dienst der Mannschaft. Aber auch „Obi“ in seinem Comeback in der ersten Mannschaft nach über zehn Jahren stand gegen Tobias Scheil auf verlorenem Posten.

Nach Einzel-Zwischenstand 2:4 sorgten im Einser-Doppel Kuchynka/Bilek mit Aufgabesieg gegen Kleftakos/Stiebinger für einen weiteren Punkt der letztendlichen 3:6 Niederlage. Kleftakos provozierte hier erneut wie schon im Einzel, Radek tat es ihm gleich und frustriert beendete dann Dimitris arrogant das Match. Im Zweier- und Dreier klare Siege der Gastgeber.  


Die Ergebnisse:
 (Hainsacker zuerst genannt) Dimitris Kleftakos (1) – Radovan Kuchynka CZE (2) 6:3, 0:6, 9:11; David Simon AUT (3) – Martin Kamenik CZE (3) 6:2, 4:6, 6:10; Benedikt Lindheim (4) – Sascha Bilek (6) w.o. 6:0; Alexander Geibel (5) – de Giorgi Marco (12)  6:0, 6:4;   Patrick Stiebinger (10) – de Giorgi Marco (12) 6:0, 6:4; Tobias Scheil (11) – Stefan Oberndorfer (20) 6:2, 6:1. Doppel:  Kleftakos/Stiebinger (w.o) – Kuchynka/Bilek 5:5; Lindheim/Geibel – Kamenik/de Giorgi 6:4, 6:0; Simon/Scheil – Drexler/Oberndorfer 6:1, 6:0

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