Tennis Club Rot-Weiss Cham

Saisonvorschauen 2011

Damen - Bezirksklasse I

Das junge Damenteam um Mannschaftsführerin Anna Heller schaffte auch beim dritten Anlauf in Folge nicht den Aufstieg in die Bezirksliga. Bei ausgeglichenem Punktestand 6:6 erreichte man punktegleich hinter TC Großberg nur den vierten Rang von sieben Mannschaften. Den Niederlagen gegen TC Rot-Blau Regensburg (1:8), TC Flugplatz Bruck (4:5) und TC Teublitz (3:6) standen drei Siege gegenüber: TC Ränkam (9:0), TC Großberg (5:4) und TC Schwandorf (7:2). Wiederholt gab es auch Engpässe bei den Aufstellungen, welche mit dazu beigetragen haben, dass keine bessere Platzierung heraus sprang. Einmal mehr überragend die Vorstellung von Spitzenspielerin Timea Tobiasova. Gerade mal 13 Spiele gab sie bei ihrer lupenreinen 6:0 Bilanz ohne Satzniederlage ab. Um Punkte kämpften weiter: Manuela Marr (3:3), Vroni Selmer (2:0), Anna Heller (2:2). Pia Maria Heller (3:1), Christina Gietl (2:0), Julia Steinhofer (2:2), Lisa-Ann Rädlinger (0:1) und Pia Lobmeyer (1:4). 

Gespannt darf man sein wie sich das Damenteam in der für sie am Samstag den 7.Mai beginnenden Runde schlägt. Das Saisonziel kann eigentlich nur Erhalt der Klasse lauten. Durch den Weggang von Spitzenspielerin Timea Tobiasova zum TC Neubäu (Landesliga) fehlt die größte Stütze der letzten vier Jahre und das ist kaum zu kompensieren. Timea gab in den vier Spielzeitjahren nur ein einziges Spiel gegen eine tschechische Gegnerin vom TC Neubäu ab. Aufrücken muss so Manuela Marr an die Pole-Position. Bereits an zwei schlägt die erst 16-jährige Pia Maria Heller aufgrund ihrer Leistungsklasse (LK9) auf. Mit Vroni Selmer, Anna Heller, Christina Gietl, Julia Steinhofer und Pia Lobmeyer sind die weiteren Positionen besetzt, welche im äußersten Notfall noch durch die erfahrenen Routiniers Michaela Stimmelmayr und Bettina Heller ergänzt werden können. Mit einem Durchschnittsalter, bezogen auf die Positionen eins bis sechs, von knapp 20 Jahren zählt das Rot-Weiße Team sicherlich zu den jüngsten Mannschaften der Runde.  

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5/2/2011

Herren 30 - Bayernliga

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga erreichten die Herren 30 im vergangenen Jahr einen beachtlichen dritten Platz in der Bayernliga Nord. Den fünf Siegen (TC Kümmersbruck, TV Lauf, Detag Wern-berg, TV Fürth und Baur Burgkunstadt) standen zwei Niederlagen (RB Regensburg, TC Maxhütte) gegenüber. Es wäre vielleicht sogar der Wiederaufstieg möglich gewesen, wenn das wichtige Spiel gegen den Meister RB Regensburg mit einer etwas stärkeren Aufstellung bestritten worden wäre. Welches Potential in der Mannschaft gesteckt hätte, wurde am letzten Spieltag deutlich, als der Tabellenzweite Baur Burgkunstadt mit 7:2 klar besiegt wurde. Wie schwierig es aber war, in jedem Match eine schlagkräftige Truppe aufzubieten, verdeutlicht die Tatsache, dass in den sieben Spielen sage und schreibe 12 Spieler eingesetzt wurden. 

Und es wird diese Saison für Mannschaftskapitän Markus Weichselmann definitiv nicht einfacher werden; ist die Personaldecke doch ausgesprochen dünn. Denn nach dem tragischen Tod von Beppo Hobl ( siehe eigener Bericht),der im übrigen als einziger sämtliche Matches im vergangenen Jahr bestritt, wird in diesem Jahr auch definitiv Alois Koller wegen einer schmerzhaften und langwierigen Schulterverletzung ausfallen. Gerade Alois war durch sein sicheres Grundlinienspiel im vergangenen Jahr ein zuverlässiger Punktegarant. Zudem hat Dr. Volker Herold nun endgültig seine aktive Tenniskarriere beendet; wenngleich er bereits im vergangenen Jahr keinen Einsatz mehr bei den Herren 30 hatte, war man bei den Rot-Weißen doch voller Hoffnung, dass er in dem ein oder anderen Spiel zumindest aushilfsweise auflaufen wird. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter Stefan Oberndorfer, der ebenfalls gesundheitlich angeschlagen in den letzten Wochen kaum trainieren konnte. Das einstige Jugendtalent und große Stütze der rot-weißen Gruppenligamannschaft in den Neunzigern, gab im vergangenen Jahr ein vielbeachtetes Comeback bei den Herren 30. Wie eh und je brachten seine unorthodoxe Spielweise und sein großer Kampfgeist die Gegner zur Weißglut. Der Cham-münsterer hofft noch rechtzeitig zum Saisonstart fit zu werden.  

 

Aufgrund dieser angespannten Personalsituation lautet das Minimalziel, die Bayernliga, die auch in diesem Jahr erneut an Spielstärke gewonnen hat, zu erhalten. Topfavorit ist der starke Aufsteiger TC Schönbusch Aschaffenburg II, bei dem die Rot-Weißen gleich zum Auftakt zu Gast sind und sicherlich einen sehr schweren Stand haben. Da die erste Mannschaft von Aschaffenburg mittlerweile in der Herren 30 – Bundesliga aufschlägt und deren Saison erst im Juli startet, ist damit zu rechnen, dass die Aschaffenburger gerade in den ersten Spielen mit einem sehr starken Team auflaufen werden. Gute Chancen rechnen sich die Bayerwaldler gegen den TV Fürth und nach der Pfingstpause gegen die beiden Oberpfälzer Vereine TC Kümmersbruck und TC Maxhütte aus. Einen schweren Stand werden die Rot-Weißen gegen die beiden Regionalliga-Absteiger CaM Nürnberg und SC Uttenreuth haben. Beide Mannschaften sind aus gemeinsamen Regionalligazeiten gut bekannt und zumeist hatten die Rot-Weißen das Nachsehen. Auch der zweite Aufsteiger, der NHTC Nürnberg II, ist nicht zu unterschätzen und wird eine „harte“ Nuss sein.  

 

Zweimal wird die aktuelle Nummer 644 der Deutschen Herrenrangliste, Radovan Kuchynka, an Position Eins aufschlagen. Radek ist wie Wein: „ Je älter, desto besser!“ So dürfen sich seine Fans wieder auf sein enormes Power-Tennis, seine exzellente Technik und seinen unbändigen Kampfgeist freuen. Nachdem Petr Bufka, mittlerweile das 17. (!) Jahr bei den Rot-Weißen, im vergangenen Jahr noch fest in der ersten Mannschaft spielte und maßgeblichen Anteil am erneuten Bayernliga-Aufstieg hatte, wird er in diesem Jahr ausschließlich bei den Herren 30 spielen. Da „Buf“ aber sehr oft am Samstag auch für seinen Heimatverein Domazlice in Tschechien spielen wird, wird er vermutlich nur in vier Partien auflaufen können. Sollte es gerade am Ende mit dem Klassenerhalt eng werden, hat man aber mit Radeks österreichischen Freund Clemens Weinhandl noch einen Trumpf im Ärmel. 

Den festen Kern der Mannschaft bilden „Portugal-Reiseprofi“ Johannes Gschwendtner, Andreas Freundl und Kapitän Markus Weichselmann. Thomas Göttlinger, der derzeit mitten im Hausbau steckt und somit kaum zum Trainieren kommt, wird vermutlich in 3-4 Spielen zum Einsatz kommen. Im Notfall kann vielleicht auch Rüdiger Altmann überzeugt werden, zum Schläger zu greifen. Doch die Rot-Weißen können auch Verstärkungen vermelden, vor allem Bufs tschechischer Mannschafts-kollege Lukas Böhm, der jahrelang die Nummer Eins beim TC Weiding war. Lukas wird durch sein extrem druckvolles, aber auch sicheres Grundlinienspiel an den hinteren Positionen kaum zu bezwingen sein. Allerdings wird auch er nur in vier bis fünf Spielen zur Verfügung stehen. Ebenfalls vom TC Weiding stieß Thomas Haimerl zu den Chamern und wird voraussichtlich sowohl bei den Herren 30, als auch in der 2. Herrenmannschaft spielen. Auf ein Comeback der besonderen Art dürfen sich die Tennisfreunde bei Michael Brey freuen. Der exzellente Golfspieler war gerade in jungen Jahren eines der größten Talente in Bayern und spielte auch bereits für den TC Kötzting in der Herren-Bayernliga. Nachdem er jahrelang kein Tennis mehr spielte, ist er seit einiger Zeit in der „Mittwochsrunde“ sehr aktiv. Und verlernt hat der „Mich“ das Tennis nie! Die Herren 30 laden alle Tennisfreunde ganz herzlich zu den Heimspielen auf die Tennisanlage in Cham-Altenmarkt ein: hochklassiges und spannendes Tennis ist garantiert! 

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5/2/2011

Herren 40 - Bezirksliga

Die Chamer Herren 40 belegten im vergangenen Jahr in der Bezirksliga bei fünf Siegen und zwei Niederlagen den dritten Tabellenplatz und verpassten so zum wiederholten Male den Aufstieg in die Landesliga. Die Meisterschaft sicherte sich souverän der TC Schanzl Amberg vor dem TC Vilseck. Bei den Rot-Weißen kamen in den sechs Partien (die SpVgg Schirmitz zog sein Team kurz vor der Saison zurück) sage und schreibe 12 Spieler zum Einsatz. Überzeugend agierten wie gewohnt Peter Heller (3:0 Siege), Helmut Schröpfer (4:1 Siege) und Altmeister „Schorsch“ Bösl (5:1 Siege).

Auch in diesem Jahr werden den Herren 40 allenfalls Außenseiterchancen auf den Titel zugetraut. Die beiden großen Topfavoriten sind der TC Vilseck und der stark eingeschätzte Aufsteiger TB/ASV Regenstauf, der schon im ersten Spiel eine schwere Auftakthürde für das Team um Mannschaftsführer Markus Fischer darstellt. Insbesondere auf den Spitzenpositionen ist Regenstauf mit Thomas Müschenborn und Thomas Rothe glänzend besetzt. Viel wird also davon abhängen, ob bei den Rot-Weißen auch die beiden Spitzenspieler Dr. Horst Stimmelmayr und Peter Heller auflaufen werden können, um vielleicht doch für eine kleine Überraschung sorgen zu können.


Kapitän Markus Fischer
hat grundsätzlich den gleichen Kader wie im Vorjahr zur Verfügung, wird aber erneut kräftig rotieren müssen, um das Team für jedes Spiel komplettieren zu können. Fest eingeplant sind neben „Lunge“ Helmut Schröpfer, auch die beiden „Herren-55er“ „Schorsch“ Bösl und Dr. Roland Schröpfer, die erneut beweisen wollen, dass Sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Die Rot-Weißen hoffen auch auf sehr viele Einsätze von „Youngster“ Andreas Brahmer, der nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel zusammen mit Markus Fischer ein absoluter Punktegarant wäre. Ein viel beachtetes Comeback gab Stefan Kurbel, der nach langjähriger Tennispause zum ersten Mal seit über 20 Jahre wieder Turnierspiele für den TC Rot-Weiß Cham bestritt. Nachdem er im vergangenen Jahr noch Lehrgeld bezahlen musste, ist er für dieses Jahr deutlich optimistischer. Dies gilt auch für Peter Bauer, der sich durch intensives Training spielerisch deutlich gesteigert hat. Sein langjähriger Trainingspartner, Christian Hutterer, wird vermutlich in diesem Jahr ebenfalls zu seinen ersten Einsätzen für die Rot-Weißen kommen. Eine große Verstärkung für das Team wäre unbestritten der ein oder andere Einsatz der Routiniers Georg „Löwe“ Wilde, „Gust“ Graf  und Peter Reif, der sich vor allem im Doppel im Wintertraining in Bestform präsentierte.

Die Zuschauer dürfen sich auf sehenswertes und unterhaltsames Tennis freuen. Und natürlich wird auch das Feiern und die Geselligkeit bei den Herren 40 großgeschrieben! 

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5/2/2011

Herren I - Bayernliga

Wer hätte das vor der Saison gedacht? Nachdem der Bayernliga-Aufstieg 2009 sehr unglücklich verpasst wurde, standen die Rot-Weißen nach personellem Umbruch vor einer schwierigen Landesliga-Saison 2010. Das Chamer Ausnahmetalent Peter Heller jun. erklomm die nächste Stufe seiner Karriere und wechselte in die Regionalliga zu Rot-Blau Regensburg. Und zu allem Überfluss teilte die langjährige Nummer 1 Petr Savrda kurz vor der Saison mit, dass er beruflich bedingt kaum zur Verfügung stehen wird. Nach diesem personellem Aderlass war klar, dass allein der Klassenerhalt das realistische Saisonziel sein konnte. Doch bereits am ersten Spieltag konnten die Rot-Weißen überraschen, als der Favorit MTV Bamberg vor heimischem Publikum in einem wahren Tenniskrimi mit 5:4 besiegt werden konnte. Dabei war die Partie beim Einzelstand von 2:3 fast schon verloren, als die Chamer Nummer Eins Martin Kamenik mit 5:9 im Match-Tie-Break vier Matchbälle gegen sich hatte. Doch nervenstark konterte der Prager und holte den 3:3 Ausgleich für die Chamer und mit zwei gewonnenen Doppeln wurde der MTV Bamberg knapp mit 5:4 besiegt. Dieser Sieg stellte sich in der Endabrechnung als der entscheidende Sieg heraus; wurde doch MTV Bamberg letztlich Zweiter in der Tabelle. Das Team um Mannschaftsführer und Erfolgsgaranten Radovan Kuchynka erkämpfte dann weiter Sieg für Sieg (7:2 TB Erlangen II, 6:3 SG Margetshöchheim, 5:4 RB Regensburg)und konnte sich vor allem auf die enorme Doppelstärke (16:5 Doppelbilanz) verlassen, so dass alle knappen Begegnungen in den Doppeln gewonnen wurden. Nur gegen TV Aschaffenburg bezogen die Chamer nach 2:4 in den Einzeln eine 4:5 Niederlage. Mit den abschließenden Siegen gegen 1.FC Nürnberg (6:3) und CaM Nürnberg II (7:2) machten die Rot-Weißen dann tatsächlich die Sensation perfekt und schafften zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte (nach 2007) den Aufstieg in die Bayernliga.  

 

Die beiden überragenden Akteure waren sicherlich Kapitän und Trainer Radek Kuchynka, der an Position Zwei eine makellose Saison spielte (7:0 Einzel, 7:0 Doppel) und erfreulicherweise Youngster Marco De Giorgi, der mit 6:1 Einzel- und Doppelsiege an Position sechs absolut überzeugte. Die wenigsten hätten dem Bodenwöhrer, der seit den Bambini für Cham spielt, diese Leistung vor der Saison zugetraut. Doch Marco präsentierte sich äußerst spielstark und in engen Situationen extrem nervenstark. Ein weiterer Punktegarant war an Position fünf spielend der Zwiesler Sascha Bilek (4:2 Einzel und Doppel), mittlerweile auch bereits seit 2008 für den TC RW Cham aktiv. Wenngleich Martin Kamenik den womöglich entscheidenden Punkt zum Aufstieg holte (s.o.), konnte er in den folgenden Partien nicht mehr ganz an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen (3:4 Einzelsiege). Doch im Doppel präsentierte sich Martin (7:0 Siege), genauso wie Routinier Petr Bufka (4:0 Doppel) in seiner 16. Saison in der ersten Herrenmannschaft des TC RW Cham nahezu als unüberwindlich. Neuzugang Sebastian Drexler vom TC Regen hatte an Position vier einen sehr schwierigen Stand, kämpfte stets unermüdlich und bravourös, hatte jedoch zumeist das Glück nicht auf seiner Seite und unterlag mehrmals äußerst unglücklich im Match-Tie-Break. 

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5/2/2011

Herren II - Bezirksklasse I

Nach der sehr enttäuschenden Saison 2009, in der man nur sehr knapp dem Abstieg entronnen ist, zeigten sich die Herren II in der vergangenen Saison deutlich verbessert und erreichten einen hervorragenden dritten Platz (punktgleich mit dem zweitplatzierten TC Weiding-Dalking). Die Saison startete mit zwei souveränen Siegen gegen VfB Weiden und TC Hohenbogen-Vordermais. Nach der Pfingstpause empfing der TC Rot-Weiß II den TC-Weiding. Nach einer spannenden und emotionsgeladenen Partie ging der Gast mit 5:4 als Sieger hervor. Am Spieltag darauf war der spätere ungeschlagene Aufsteiger TV Waldershof eine Nummer zu groß für die die Zweite. Mit den abschließenden drei Siegen gegen Waldmünchen, Vilseck und Auerbach erreichten die „jungen Wilden“ 10:4 Punkte und alle Spieler können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. 

 

Zum Auftakt des Wintertrainings kehrte ein alter Bekannter nach Cham zurück: Adrian Paul, der bereits 2008 für den TC Rot-Weiß aufschlug, kehrte nach einem 2-jährigen Intermezzo bei seinem Heimatverein TC Weiding-Dalking zurück nach Cham. Ihm angeschlossen haben sich Thomas Haimerl und Lukas Böhm. Ebenfalls wieder zur Verfügung steht Max Schröpfer, der seinen Bandscheibenvorfall komplett auskuriert hat und nun an seine guten Leistungen aus dem Jahr 2009 anknüpfen will.  


Zum festen Team gehören ebenfalls Tobias Hartl, Fabian Bräu, Lukas Stimmelmayr, Sebastian Schulenberg und Mannschaftskapitän Stephan Bach. Horst Stimmelmayr wird sich nach einer kraftraubenden Saison 2010 aus dem Spielbetrieb zurückziehen. Er war es, der nach der enttäuschenden Saison 2009 die Herren II unter seine Fittiche nahm und das Team zu diesem beachtlichen Erfolg führte. 
Aufgrund der personellen Verstärkungen und der Trainingseindrücke aus dem Winter wird im Sommer 2011 der Aufstieg in die Bezirksliga angestrebt. Um dieses Vorhaben zu realisieren, hofft Kapitän Stephan Bach in den wichtigen Spielen wieder auf die Unterstützung durch die Routiniers der Herren 30 auf den Spitzenpositionen. Richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf dürfte bereits der Saisonauftakt gegen die gegenüber dem Vorjahr stark verstärkte Mannschaft aus Auerbach sein. Unter Umständen ist das erste Spiel bereits das „Endspiel“ um den Titel. Ganz besonders freut sich die Mannschaft auf die Derbys gegen Waldmünchen und Roding! Die restlichen Spiele wird das junge Team des TC Rot Weiß gegen Hahnbach, Hohenbogen-Vordermais und Postkeller Weiden II bestreiten.  

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5/2/2011

Jugend

Unsere Jugendmannschaften im Rückblick und Ausblick  

Nur fünf Jugendmannschaften und damit erneut eine weniger als im Vorjahr starteten 2010 in die Medenrunde. Und in diesem Jahr können sogar nur drei Jugendteams gemeldet werden: Der Abwärtstrend im Jugendbereich ist damit weiterhin intakt und sehr besorgniserregend.  

Das Kleinfeldteam U10 mit Sarah Altmann, Sebastian Hecht, Viktoria Kuchynkova, Julia Braun, Lena Haase und Kirsten Annand wurde in der letzten Saison ungeschlagen Gruppensieger und erreichte somit die Zwischenrunde. Dort besiegten sie den TSV Kareth-Lappersdorf und zogen ins Finale in Amberg ein. Im Finale warteten starke Gegner wie der TC Waldershof oder der TC RB Regensburg auf sie. Die Mannschaft konnte leider nicht an ihre Erfolge anknüpfen und wurde letztendlich Achte. Unser U8-Team mit Jakob Altmann, Leon Reisinger und Carlo Roiger gelang es ebenfalls sich ungeschlagen für die Endrunde zu qualifizieren. Im Finale erreichten sie einen hervorragenden 3. Platz. 


Das Mädchen 14-Team der Bezirksklasse 1 mit ihrer Spielführerin Anne Stimmelmayr beendete die Runde mit dem 5. Rang von 7 Mannschaften. Zwei 6:0 Siege gegen TC Neunburg vorm Wald und TC Rieden II, aber auch zwei 0:6 und eine 1:5 Niederlage gegen TC Rieden, TC Hohenbogen-Vordermais und TC Grün-Weiß Waldmünchen sowie ein 3:3 Unentschieden gegen TuS Schnaittenbach, führten zum 5:7 Punkteendstand. Obwohl  Spitzenspielerin Augusta Tobiasova kein einziges Mal eingesetzt werden konnte, schlugen sich Anne Stimmelmayr (3:3), Johanna Schlaghaufer (1:4), Vanessa Fischer (3:3), Leonie Burger (2:1) und Theresa Dirnberger (1:3) achtungsvoll.  


Die Juniorinnen 18 der Bezirksliga (höchste Oberpfalzliga) mit Mannschaftsführerin Katja Ascherl, landeten auf dem vorletzten Rang (4:10 Punkte) von 8 Mannschaften. Den hohen Niederlagen gegen TC Postkeller Weiden (0:6), ASV Burglengenfeld (1:5), TC Waldershof (1:5) und TC Rot-Blau Regensburg 1:5, stand ein 5:1 Sieg gegen TC Eschenbach und zwei 3:3 Unentschieden gegen TV Burglengenfeld und TG Neunkirchen gegenüber. In Anbetracht der Tatsache, dass Spitzenspielerin Vroni Selmer wegen Verletzung nur zweimal im Einsatz war und Augusta Tobiasova an Position zwei und Julia Steinhofer an Position vier überhaupt nicht zur Verfügung standen, war ein besseres Abschneiden leider nicht möglich. Im Einsatz waren: Vroni Selmer (1:1), Pia Maria Heller (4:3), Lisa-Ann Rädlinger (1:5), Katja Ascherl (0:6), Kristin Schlaghaufer (2:4) und Anne Stimmelmayr 1:0.  

Das Bambini 12-Team der Bezirksklasse 1 schloss mit dem dritten Rang von sechs Mannschaften ab (4:6 Punkte). Zwei Niederlagen gegen TG Parkstein (1:5) und TC Waldershof (2:4) sowie ein Sieg gegen TSV Kareth-Lappersdorf II und zwei 3:3 Unentschieden gegen TG Neunkirchen II und TC Postkeller Weiden II, standen am Schluss zu Buche. Überragend war die Bilanz von „Mannschaftskäpt`n“  Vincent Maier, welcher an der Spitzenposition mit einer makellosen 5:0 Einzelbilanz aufwarten konnte. Weiterhin waren im Einsatz: Kilian Meierhofer (1:0); Julian Klauk (1:2), Felix Kerschberger (1:0); Sebastian Hecht (1:3), Maximilian Brunner (0:3), Lena Braun (1:1) und Sarah Altmann 0:1.  

 

Ausblick: 

Die Jugend ist die Zukunft eines Vereins. Nach wie vor steht dies bei RW hoch im Kurs. Trotz ausgezeichneter Trainingsmöglichkeiten, sowohl im Sommer als auch im Winter, mit qualifizierten und hochkarätigen Trainern, lässt das Interesse für die wunderschöne Sportart sehr zu wünschen übrig. Gerade noch drei Jugendmannschaften nämlich: MidCourt U10 (Kreisklasse 1), Bambini 12 (Bezirksklasse 1) und Juniorinnen 18 (Bezirksliga) konnten auf Grund der Personalprobleme für die Saison 2011 gemeldet werden. In den Jahren von 2003 bis 2008 waren bis zu acht Jugendteams im Spielgeschehen vertreten und überragende Ergebnisse wurden hier erzielt. Die Bambini 12, die Mädchen 14 und die  

Junioren 18 holten sich je einmal den Oberpfalztitel, die Knaben 14 gar zweimal. Hoffnung geben immerhin die Allerkleinsten von Trainerin und 1. Jugendwart Bettina Heller, welche zahlreich im Alter von bereits vier Jahren bis zehn Jahren engagiert und mit großer Freude am „Ball“ sind.  

MidCourt U10-Team – Kreisklasse 1: Der Bezirk hat den Jugendbereich heuer umstrukturiert. Statt Kleinfeld U10 und U8 gibt es nun Kleinfeld U9 (Jahrgang 2002 und jünger) und neu Midcourt U10 (Jahrgang 2001 und jünger). Für jede Mannschaft benötigt man vier Spieler. Im Midcourt werden auf einem verkleinerten Großfeld (mit abgesenktem Netz) zwei Sätze bis vier gespielt. Mit unseren Spielern Viktoria Kuchynkova, Isabella Rädlinger, Julia Braun, Filip Kresl (CZE), Leon Reisinger, Jakob Altmann, Carlo Roiger und Ben Reif wollen wir dort erste Erfahrungen sammeln. Für eine Meldung in U8 mangelt es uns leider an Spielern, so dass heuer zum ersten Mal kein Kleinfeldteam antritt. 

 

Bambini 12 – Bezirksklasse 1: Auch „Kapitän“ Vincent Maier, überragender Akteur in 2010 kann auf einen sehr großen Kader zurück greifen: Kilian Meierhofer, Felix Kerschberger, Maximilian Brunner, Sebastian Hecht, Lena Braun, Linda Kreslova (CZE), Viktoria Kuchynkova, Sarah Altmann, Felix Klauk, Filip Kresl (CZE), Julia Braun, Kirsten Annand, Leon Reisinger, Jakob Altmann, Lena Haase, Carlo Roiger, Isabella Rädlinger und Ben Reif.  

 

Juniorinnen 18 – Bezirksliga: Als noch sehr erfreulich kann man die Situation bei den Juniorinnen 18 bezeichnen. Bereits das siebte Mal  in Folge ist man in der höchsten Oberpfalzliga vertreten. Bereits dreimal wurde der Oberpfalztitel mit jeweils Rang 2 nur knapp verfehlt. Gegen die Clubs: TC Postkeller Weiden, TC Rot-Blau Regensburg, TC Waldershof und TC Rieden soll nun ein weiterer Angriff auf die Poleposition unternommen werden, was allerdings nicht einfach sein dürfte. Spielführerin und Spitzenspielerin Pia Maria Heller kann folgende Mädels ins Feld führen: Augusta Tobiaova, Lisa-Ann Rädlinger, Anne Stimmelmayr, Kristin Schlaghaufer, Anna Kappenberger, Katja Ascherl, Vanessa Fischer, Johanna Schlaghaufer, Leoni Burger und Theresa Dirnberger. 

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5/2/2011
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